Letzte Hoffnung Chemotherapie

Seit einem halben Jahr ist nichts mehr so wie es mal war in dem Leben von Jolanta und Slawek. Martyna (6), ihre über alles geliebte Tochter, hat Krebs!

Während die Eltern beten und bangen, kämpft das tapfere Mädchen wie eine Löwin gegen die heimtückische Krankheit.

Rückblick: Im August 2008, kurz nach ihrem sechsten Geburtstag, bekommt Martyna plötzlich hohes Fieber, hat Schmerzen im Oberkörper.

Eine Bronchitis, so wie sie viele Kinder in ihrem Alter haben – vermutet die Mutter. Ein Irrtum, wie sich wenig später im Krankenhaus heraus stellt. Es kommt viel schlimmer. Denn dass, was die Ärzte Jolanta mitteilen, hebt von einer zur anderen Sekunde ihre ganze Welt aus den Angeln. Morbus Hodgkin, weit fortgeschritten, wenig Hoffnung – Worte, die wie gewaltige Meteoriten auf ihrer Seele einschlagen.

Sofort versuchen die Mediziner am Krankenhaus von Lublin Martyna mit einer Chemotherapie zu helfen. Doch die Behandlung schlägt nicht an. Die Ärzte geben auf, weil sie nichts mehr für Martyna tun können und schicken sie in ein Kinderhospiz zum Sterben.

Die verzweifelte Mutter aber will sich damit nicht abfinden. Sie sucht Hilfe in Deutschland und findet neue Hoffnung am Universitätsklinikum Heidelberg.

Mit einer spezifischen Chemotherapie wollen die Ärzte hier gemeinsam mit dem polnischen Mädchen noch einmal den Kampf gegen den Krebs aufnehmen.

Die Kosten dafür belaufen sich auf 35 000 Euro. Rund 16 000 Euro haben die Eltern schon gesammelt. Doch um die Behandlung komplett finanzieren zu können, brauchen sie dingend Hilfe. Und die kam von „Ein Herz für Kinder“. Die BILD-Hilfsorganisation stellte weitere benötigte Behandlungsgelder bereit, wodurch Martyna jetzt hoffentlich die Chance hat, den Krebs für immer zu besiegen.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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