Hirnblutung verändert ihr Leben

Es ist ein Bild des Jammers: Traurig schaut die kleine Marwa (1) in die Kamera. Aus ihrer Nase ragt ein Schlauch, um ihren Hals klafft ein dicker Verband.

Das Mädchen kam im Irak gesund zur Welt, doch eine Hirnblutung veränderte ihr Leben schlagartig.

Seitdem leidet die Kleine an unklarer und unspezifischer Epilepsie, hat außerdem einen Hydrocephalus. Durch den Wasserkopf nimmt der Druck im Hirn beständig zu. Deshalb müsste das Mädchen dringend operiert werden.

Doch im Irak – dem vom jahrelangen Krieg gebeutelten Land – ist die medizinische Versorgung katastrophal. Die Kliniken sind nur schlecht oder unzureichend ausgestattet, es fehlt an Medikamenten, Verbandsstoffen, medizinischen Geräten.

Aufgrund des schlechten Gesundheitszustandes müsste Marwa eigentlich sofort operiert werden, doch die irakischen Ärzte können dem Mädchen aufgrund der schlechten Versorgungslage nicht helfen.

In ihrer Verzweiflung nahmen die Eltern Kontakt mit einem Bekannten auf, der in Deutschland lebt. Durch seine Hilfe haben sich die Ärzte vom Uniklinikum Duisburg bereit erklärt, Marwa kostenlos zu behandeln und zu operieren. Sie soll einen Shunt bekommen, durch den dann die Hirnflüssigkeit abgeleitet werden kann.

Die Kosten für den Klinikaufenthalt müssen allerdings von den Eltern getragen werden. Da sie aber kein Geld haben, erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ bereit, die Kosten zu übernehmen, sodass Marwa nun in Deutschland behandelt und hoffentlich geheilt werden kann.

„Ein Herz für Kinder“

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