Kann er in München gerettet werden?

Ein verzweifelter Hilferuf erreicht „Ein Herz für Kinder“: „Bitte lassen Sie uns nicht im Stich und helfen Sie uns, damit wir Matwey (2) eine Chance geben können, wieder gesund zu werden.“

Der kleine Junge aus Weißrussland leidet an einem besonders seltenen Knochentumor am Kopf, der direkt unter der Schädeldecke sitzt. Der Tumor ist 4 Zentimeter groß und drückt auf das Sprach- und Bewegungszentrum, wodurch bereits motorische Störungen aufgetreten sind. Die Mutter: „Die Diagnose war der schlimmste Schlag für unsere Familie.“

Nichts deutete auf eine so schlimme Erkrankung hin. Matwey entwickelte sich seinem Alter entsprechend gut. Der Vater: „Er lief, fuhr Fahrrad und hatte angefangen zu sprechen.“

Die Ärzte in Weißrussland wissen nicht, wie sie ihrem kleinen Patienten helfen sollen. Der Tumor ist so selten, sodass sie über keinerlei Erfahrung verfügen, wie die Geschwulst am besten behandelt werden kann. Deshalb blieb ihnen nur, den besorgten Eltern Sergei (43) und Valentina (40) eine Behandlung im Ausland anzuraten.

Tagelang suchten die Eltern nach Spezialisten, denn weltweit gibt es nur zehn Ärzte, die in der Lage sind, den Tumor zu operieren. Schließlich erklärte sich ein Professor vom Städtischen Klinikum München bereit, Matwey zu behandeln. Voraussetzung: Die Behandlungskosten müssen vorab bezahlt werden. Die Eltern borgten sich Geld bei Verwandten und Freunden, nahmen einen Kredit auf. Doch das reichte noch nicht, um die komplett Summe bezahlen zu können. Da die Operation aber so schnell wie möglich durchgeführt werden muss, erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ den Rest der Kosten zu übernehmen.

Da Matwey nicht fliegen darf, wird er nun in einem Reha-Mobil nach München gebracht. Für Ende August ist der Eingriff geplant durch den das Leben des kleinen Jungen hoffentlich gerettet werden kann.

„Ein Herz für Kinder“

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