Schreckens-Diagnose: Hodenkrebs

Im August 2010 verbrachte Maximilian (17) aus Rumänien eine seiner schönsten Woche im Ferienlager in den rumänischen Karpaten. Doch was danach kam, veränderte sein Leben.

Nach seiner Rückkehr aus dem Ferienlager klagte Maximilian plötzlich über starke Hodenschmerzen. Im Notfalldienst des Kinderkrankenhauses in Timisoara wurde der Verdacht einer Hodentorsion geäußert. Diese ist relativ leicht zu korrigieren und so wurde umgehend eine Operation eingeleitet. Doch dann kam die schreckliche Nachricht: ein Tumor wurde erkannt. Und noch schrecklicher: ein extrem bösartiges Geschwür.

In einer zweiten OP konnte Maximilian der Tumor entfernt werden, doch die Nachuntersuchung brachte den nächsten Schock: Es hatten sich bereits Metastasen auf Lunge und Lymphknoten gebildet. Die rumänischen Ärzte, die keine Erfahrung mit der Behandlung einer solch aggressiven Tumorart haben, verwiesen die Familie ins Ausland. In Dachau fand die Familie Ärzte, die sich bereit erklärten Maximilian zu behandeln.

Maximilian hat bereits tapfer zwei Zyklen der lebensnotwendigen Chemotherapiebehandlung hinter sich gebracht. Er ist eine Kämpfernatur und so sind die Ergebnisse der bisherigen Behandlung sehr positiv und entsprechend erleichtern. Die Lunge ist von den Metastasen befreit und die Metastasen in den Lymphknoten sind fast schon verschwunden. Eine dritte Chemotherapie soll den Krebs nun vollständig aus Maximilians Körper vertreiben.

Doch hierzu fehlten der Familie aus Rumänien die finanziellen Mittel. Die BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ übernahm die Kosten für die Chemotherapien, die Maximilian die Chance geben, den heimtückischen Krebs besiegen zu können.

„Ein Herz für Kinder“

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