Tumore zerfressen kleine Maylien (1)

Sie ist blond und hat dicke rote Wangen. Nur ihre Augen sehen traurig aus. Maylien (1) ist schwer krank. Unzählige Tumore wuchern in ihrem kleinen Körper, einige mitten im Herzen.

Das Mädchen aus Trinwillershagen (Mecklenburg-Vorpommern) leidet an extrem seltenen Gen-Erkrankungen: tuberöse Sklerose und bilaterales Retinoblastom. In Mayliens Herzen, im Kopf und in beiden Augen sind kleine Geschwülste, zum Teil bösartig.

Mutter Sandra Wagner (37, Einzelhandelskauffrau): „Die Tumorgröße in den Augen hat sich bereits verdoppelt. Ich habe Angst, dass die Augen irgendwann entfernt werden müssen.“

Zudem ist Mayliens rechte Körperhälfte gelähmt, ein Hirntumor drückt aufs Bewegungszentrum. Festgestellt wurde die heimtückische Krankheit schon in der 30. Schwangerschaftswoche. Vater Sebastian Eidner (29, Landschaftsgärtner): „Einen weißen Punkt im Herzen deuteten die Ärzte als Tumor.“ Die Fruchtwasserunteruntersuchung bestätigte die Diagnose.

Eine Abtreibung kam für die Eltern nicht in Frage. Es begann eine Klinik-Odyssee. Die Mutter: „Von den Ärzten gibt es immer nur Prognosen, mehr nicht. Dreimal die Woche fahren wir zur Physiotherapie. Maylien kriegt Medikamente gegen die durch die Tumore bedingte Epilepsie. Das ist leider alles.“

Zur Sorge um das Kind kommen Zukunftsängste. Vater und Mutter sind arbeitslos, bis April müssen sie aus ihrer Wohnung raus.

Was macht dieser Familie noch Mut?

Mutter Sandra: „Wenn Maylien morgens aufwacht und mich anstrahlt. Das gibt mir so viel Kraft – und Hoffnung!“

Die BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ unterstützt die Familie finanziell.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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