Neubau einer Medizinstation

Burundi ist laut Welthunger-Index in den letzten 25 Jahren das ärmste Land der Welt. 42,6 Prozent der Bevölkerung hungert. Die Gründe: Kriegsfolgen, Übernutzung der Böden, hohe Bevölkerungsdichte und der damit verbundene Landmangel. Letzterer wird durch die Rückkehr von Flüchtlingen noch verschärft.

In dem armen Land ins insbesondere auch die medizinische Versorgung katastrophal. Es mangelt an Medikamenten, Verbandstoffen, medizinischen Geräten. So auch in Muyogoro – einem Dorf mit ungefähr 3000 Einwohnern, das 110 Kilometer südlich der Hauptstadt Bujumbura liegt.

Zurzeit müssen die Menschen in Muyogoro in das 15 Kilometer entfernte Krankenhaus von Rutov fahren, um sich medizinisch behandeln zu lassen. Bei kritischen Fällen sterben oft Menschen auf der langen Strecke zum Krankenhaus, da das häufigste Transportmittel (Fahrräder) zu langsam ist.

Deshalb soll in Muyogoro eine Medizinstation gebaut werden. Der geplant Bau der Medizinstation ist als Ergänzung zur gerade fertig gestellt Primarschule gedacht und soll primär für die Gesundheitsgrundversorgung der Schülern dienen. Darüber hinaus, aber auch Gesundheitsaufklärung für die Bevölkerung von Muyogoro und Umgebung leisten.

Der Verein Action Survive e.V. als Träger der Station hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern in Burundi die Chance auf eine lebenswerte Zukunft zu geben. Deshalb erhofft sich der Verein auch, dass mit der Gesundheitsstation die Zahl der HIV-positiven Kinder gesenkt werden kann, sich langfristig die Lebensqualität der Bevölkerung verbessert und die Kindersterblichkeit minimiert.

Die Kosten für den Bau können nicht allein von dem Verein getragen werden. Deshalb erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ bereit, das Projekt zu unterstützen, damit die medizinsche Versorgung der Kinder verbessert wird.

„Ein Herz für Kinder“

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