Schiff der Barmherzigkeit

Es ist das größte Krankenhausschiff der Welt –die „M/S Africa Mercy“. Auf 152 Metern Länge sind 6 OP-Säale, eine Röntgeneinrichtung, ein Computertomograph, ein Labor und eine Krankenstation mit 78 Betten inklusive Intensivstation untergebracht, um Menschen in Afrika zu helfen, die sich normal keinen Arztbesuch leisten können.

Video: M/S Africa Mercy

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Pro Jahr leben und arbeiten rund 1600 Menschen aus 30 verschiedenen Ländern auf dem Schiff der Barmherzigkeit – vom Maschinisten bis hin zum Kapitän alles freiwillige Helfer, die nichts verdienen, sondern pro Monat rund 500 Dollar bezahlen, um hier arbeiten zu können.

Ging das Schiff in den vergangenen Jahren unter anderem vor der Küste Liberias, dem Benin, Togo, Sierra Leone ider Guinea vor Anker, so wird die „Africa Mercy“ bis Mai 2014 im Kongo anlegen.

In einem der ärmsten Länder Afrikas kann die medizinische Grundversorgung für die 70 Millionen Einwohner nicht geleistet werden. So gibt es Tausende, die Hilfe brauchen und sehnsüchtig die Ankunft des Schiffs erwarten.

Vor allem viele Kinder hoffen auf die Kunst der Mediziner. Sie leiden an Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, großflächigen, äußeren Tumoren, Wangenbrand oder sind Verbrennungsopfer. Für die Betroffenen bedeutet dies ein Leben mit starken Einschränkungen und Ablehnung.

Rund 39 Prozent der Bevölkerung muss von weniger als 1 Euro pro Tag leben. Die Sterberate der Kinder unter fünf Jahren liegt bei 98 Kindern pro 1000 Geburten. Es gibt nur einen Arzt pro 10 000 Einwohner (im Vergleich: 35 Ärzte pro 10 000 Einwohner in Deutschland).

Rund 2500 Patienten sollen während des Kongo-Einsatzes operiert werden, darunter rund 150 Kinder. Um diese Mission zu unterstützen, hilft auch „Ein Herz für Kinder“, um so den kleinen Patienten die Chance zu geben, wieder gesund zu werden.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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