Der Umzug der HOFFNUNG

Kisten stapeln sich in den Zimmern, Chaos herrscht auf dem Krankenhaus-Flur. Station 64a der MHH-Kinderklinik wird ins untere Stockwerk verlegt. Für 15 kleine Krebspatienten ist es ein Umzug der Hoffnung.

Denn die alte Etage wird renoviert, damit die Kinder mit neuester Technik behandelt werden können, mehr Platz und Licht in den Zimmern haben. Bärbel Dütemeyer, Chefin vom Verein für krebskranke Kinder: „Wir setzen alles daran, den Kindern und ihren Eltern die schwere Zeit erträglicher zu gestalten.“

Kosten: 250000 Euro, von denen die BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ 100 000 Euro übernimmt. „Danke BILD“, sagt Dütemeyer. „So konnten wir viel schneller beginnen.“ Denn ihr Verein finanziert sich ausschließlich über Spenden.

Fünf hochmoderne Isolier-Zimmer entstehen, der große Balkon wird überdacht und in die Station eingebaut, damit jeder Raum von 12 auf knapp 20 Quadratmeter vergrößert werden kann, eine Dusche bekommt. „Für die kleinen Patienten ist das oft für lange Zeit der einzige Lebensraum“, erklärt Bärbel Dütemeyer.

Dort werden die Kinder behandelt. Dort schlafen, essen, spielen sie mit ihren Eltern. Durch ihr geschwächtes Immunsystem dürfen sie das Zimmer nicht verlassen.

Oberarzt Prof. Christoph Klein: „Eine freundliche Umgebung ist wichtig für die Genesung, die Kleinen müssen sich so wohl wie möglich fühlen.“ Der Vize-Klinikchef half beim Umzug, schob Leukämiepatientin Monique (11) ins neue „Heim“ ein Stockwerk tiefer.

„Ein Herz für Kinder“

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