Plötzlich änderte sich Mischas Leben dramatisch

Olena (42) ist verzweifelt. Schon wieder hat eine schwere Krebserkrankung ihre Familie heimgesucht. Diesmal hat es ihren jüngsten Sohn Mikhail (10) getroffen. Erst einige Jahre zuvor ist ihr Vater trotz tapferem Kampf an Lungenkrebs gestorben.

Nun muss Mischa, so wird er liebevoll von seinen Eltern genannt, die qualvollen Behandlungen im Zuge der Krebstherapie über sich ergehen lassen. Die Leidensgeschichte des Jungen aus der Ukraine begann im Frühling 2011. Immer wieder war Mischa erkältet, konnte die Schule nur einige Tage besuchen. Hinzu kam, dass er immer wieder über Probleme beim Wasserlassen klagte.

Olena suchte deshalb sofort einen Arzt auf und die Ergebnisse der Computertomographie schockten sie und die ganze Familie. Mischa leidet an einem Ewing-Sarkom. Der bösartige Knochenkrebs wurde im Beckenbereich lokalisiert und hatte bereit die Lymphknoten befallen.

Nachdem der Arzt der Mutter die Diagnose mitteilte, war sie tief verzweifelt. Wie nur sollte sie ihrem sensiblen Jungen erklären, dass er sehr ernst krank ist und wahrscheinlich eine lange Zeit im Krankenhaus verbringen muss.

Von einem Tag auf den anderen wurde er aus seiner glücklichen, unbeschwerten Kindheit gerissen, konnte nicht mehr Tischtennis spielen und Musik machen, was er so sehr liebte. Immer wieder fragte er seine Mutter, warum er so krank ist und nicht wie alle anderen Kinder in seinem Alter gesund sein kann.

Da es in der Ukraine nicht genügend erfahrene Onkologen gibt und auch die Krankenhäuser nicht für eine hochmoderne Krebsbehandlung ausgerüstet sind, entschlossen sich die Eltern, ihren Sohn in Israel behandeln zu lassen. Zudem fehlt Olena das Vertrauen in die einheimischen Ärzte, da ihr Bruder mit 32 Jahren an einer Lungenentzündung gestorben ist, die normalerweise nicht tödlich enden muss.

Alles, was die Eltern erspart hatten, nahmen sie zusammen und fuhren zum Sheba Medical Center, wo Mischas Behandlung im März 2011 begann. Inzwischen hat er sechs Blöcke Chemotherapie erhalten. Der Tumor hat darauf gut angesprochen und konnte von 10 Zentimeter Größe auf 3 Zentimeter reduziert werden.

Nun muss die Behandlung, die neben einer OP auch noch eine Radiotherapie vorsieht, dringend fortgesetzt werden, allerdings ist den Eltern inzwischen das Geld ausgegangen. Ein Abbruch der Therapie wäre fatal, denn alle Strapazen der vergangenen Monate wären damit umsonst gewesen.

In letzter Hoffnung wandte sich Olena deshalb an „Ein Herz für Kinder“. Die BILD-Hilfsorganisation ist für Mischa zur Stelle und sorgt durch finanzielle Unterstützung dafür, das seine überlebensnotwendige Therapie in Israel fortgesetzt werden kann.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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