Eine komplizierte OP soll Milana helfen

Ganz steif liegt der linke Arm von Milana (6 Monate) an ihrem Rumpf. Bewegungslos – so als würde er nicht zu ihr gehören.

Das Baby aus der Ukraine leidet an einer Erb-Duchenne-Lähmung. Gleich bei der Geburt stellten die Ärzte diese seltene Erkrankung fest, versuchten zunächst mit Massagen und einer Heilbewegungstherapie eine Besserung zu erzielen. Doch keine der Anwendungen half.

Die Ärzte warnten Mama Olena: Wenn nicht schnell etwas gemacht wird, wird ihre Tochter mit einer lebenslangen Behinderung leben müssen.

Das Problem: In der Ukraine werden keine mikrochirurgischen Operationen durchgeführt, die jedoch die einzige Chance für Milana wären.

In einem komplizierten Verfahren wird aus dem Unterschenkel ein Nerv entnommen und in den Ellenbogen verpflanzt. Die Zeit drängt, denn die OP kann nur bis zum einem Alter von sieben Monaten durchgeführt werden, weil sonst das Gehirn die Verbindung zu dem Nerv nicht mehr herstellen kann.

Im Aachener Franziskushospital, wo die OP durchgeführt werden könnte, fallen Behandlungskosten in Höhe von 12 000 Euro an. Die Familie selbst sammelte in der Ukraine unermüdlich Spenden. „Ein Herz für Kinder“ gab den Rest dazu, damit Milana die Chance hat, als gesundes Kind ohne körperliche Einschränkungen aufzuwachsen.

„Ein Herz für Kinder“

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