Kann ihr Auge gerettet werden?

Am 23. Februar 2011 kam die zweite Tochter von Ekaterina (26) und Alexander (27) zur Welt. Die beiden freuten sich sehr über die Geburt der kleinen Milana, allerdings überschattete dies bald eine große Sorge um ihr weiteres Schicksal.

Denn als Milana anderthalb Monate alt war, teilten die Ärzte den Eltern mit, dass mit ihren Augen etwas nicht stimmen würde. Sofort ließen die Eltern ihr Baby in verschiedenen Moskauer Kliniken untersuchen.

Die Diagnose war erschütternd: beidseitiges Retinoblastom. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird sie – laut den russischen Ärzten – niemals sehen können.

Einen letzten Rest Hoffnung schöpfte die Familie durch einen Tipp von Bekannten: die auf Augenkrankheiten spezialisierte Uniklinik Essen.

Hier fuhren Ekaterina und ihr Mann mit ihrer kleinen Tochter hin, um sie behandeln zu lassen – in der Hoffnung ihre Sehkraft und ihr Leben retten zu können. In Essen stellte sich heraus, dass für das linke Auge jede Hilfe zu spät kam, es musste sofort entfernt werden, damit Milanas Leben nicht durch weitere Komplikationen gefährdet würde.

Jetzt besteht nur noch die Hoffnung, das linke Auge durch eine Chemotherapie zu retten. Die Behandlung für das verbliebene Auge übersteigt allerdings die finanziellen Mittel der Familie, die schon für die Erstuntersuchungen und die Operation aufgebraucht sind.

Damit Milana eine Chance hat, wieder gesund zu werden, gibt „Ein Herz für Kinder“ einen Teil der Behandlungskosten dazu.

„Ein Herz für Kinder“

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