Milania will die Welt mit eigenen Augen erkunden

Als Julia (35) vor gut einem Jahr ihre kleine Tochter Milania zur Welt brachte, war mit Abstand der glücklichste Tag ihres Lebens. Doch inzwischen steht die kleine Familie aus der Ukraine vor einem Weltuntergang.

Julia: „Als Milania etwa 10 Monate alt war, hat der zuständige Arzt eine absolute Horrodiagnose gestellt. Sie hat ein Retinoblastom an beiden Augen. Es ist so schwer zu akzeptieren, dass mein Baby so krank ist und dass es in der Ukraine keine adäquate Möglichkeit gibt, unserem Töchterchen die Augen zu retten.“

In der Ukraine gibt es keine Klinik mit der notwendigen Operationsausstattung und Spezialisten, die in der Lage wären, den Augenkrebs nach modernsten Standards zu behandeln. Das einzige was die Ärzte für das Kind tun konnten, war eine Chemotherapie.

Julia: „Wir haben Angst, dass unsere kranke Tochter diese Prozedur nicht überlebt, da in diesem Alter eine sehr hohe Sterbensrate durch die Folgen der Chemotherapie gibt.“

Julia und ihr Mann Oleksandr (32) wollten aber die Hoffnung nicht aufgeben, dass ihr Kind wieder gesund wird und auch ihr Augenlichtlicht erhalten bleibt. Sie suchten deshalb Hilfe beim Uniklinikum Essen, dass als eine der renommiertesten Einrichtungen gilt bei der Behandlung von Retinoblastomen.

Die Behandlungskosten allerdings können die Eltern nicht aufbringen. In tiefer Verzweiflung wendete sich die Mutter an „Ein Herz für Kinder“: „Jeder Tag spielt gegen uns – gegen das Glück unserer Tochter und unserer kleinen Familie. Ich will glauben, dass in der Zeit der weltweiten, gegenseitigen Hilfe, meine Tochter auch eine helfende Hand bekommt und mit Ihrer Unterstützung die Welt mit eigenen Augen erkunden kann. Bitte helfen Sie mir ihr zu helfen, sie vor einem Leben im Dunklen zu bewahren und ihre wunderschönen blauen Augen heilen zu lassen.“

Die BILD-Hilfsorganisation ließ das kleine, tapfere Mädchen nicht im Stich und sorgte dafür, dass Milania in Essen behandelt werden kann.

Voller Dankbarkeit und Glück sagt Julia: „Das Sie uns in unserer Not nicht verlassen haben, gibt uns Hoffnung, dass Milania bald gesund wird.“

„Ein Herz für Kinder“

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