Kann ihre Niere in Deutschland erhalten werden?

Ihr Köpfchen ist mit Schläuchen und Kabeln verbunden, sie liegt in einem Krankenzimmer und wartet dringend auf Hilfe. Die kleine Miroslava (5 Monate) ist mit einer Fehlbildung des Harnleiters zur Welt gekommen Dadurch kann der Urin nicht richtig ausgeschieden werden und läuft zurück in die Nieren. Die Nieren sind dadurch bereits geschädigt. Wenn nicht umgehend eine Operation durchgeführt wird, droht das Versagen der Organe und eine Nierentransplantation wäre unumgänglich.

Schon während der Schwangerschaft teilten die Ärzte Jana (28) mit, dass ihr Baby mit einer Fehlbildung zur Welt kommen würde. Eine Schwangerschaftsunterbrechung kam für die junge Frau aber zu keiner Zeit in Frage. Jana: „Das war doch unser Mädchen, das wir und so gewünscht und so erwartet hatten.“

Nach der Geburt wurden alle Diagnosen bestätigt und für das Baby begann eine Marathon mit Untersuchungen und Behandlungen. Wenige Wochen später musste die Kleine in Russland operiert werden. Dann konnte die Familie endlich nach Hause fahren und dachte, das Schlimmste sei überstanden.

Doch wenig später verschlechterte sich Miroslavas Zustand. Jana: „Es wiederholte sich das alles: Tropf, Spritzen. Sie muss dauerhaft Antibiotikum nehmen, dadurch vergeht ihr Appetit, es hat ständige Unruhe und Bauchschmerzen.

Um die Leiden des Mädchens zu lindern, sahen die russischen Ärzte als einzige Möglichkeit, eine Entfernung der linken Niere. Jana: „Der Boden schwankte unter meinen Füßen. Ich dachte, dass schon keine Hoffnung auf Erhaltung der Niere gibt.“

Dann fing sie an, Briefe an die Kliniken in Deutschland zu schreiben. Das Klinikum Nürnberg signalisierte ihr, dass ihre Tochter behandelt werden könnte, ohne das eine Entfernung der Niere notwendig ist. Plötzlich war da wieder Hoffnung, wenngleich sich nun auch ein finanzielles Problem stellte, denn die Behandlung in Deutschland ist sehr teuer.

Verzweifelt schreibt die Mutter an „Ein Herz für Kinder“: „Ich wende mich an Sie mit meinem Flehen, helfen Sie unserer Tochter ihre Niere zu erhalten, sie hat ja ihr ganzes Leben noch vor sich. Es tut weh zu wissen, dass die Gesundheit des Kindes vom Geld abhängt.“

„Ein Herz für Kinder“ reagiert sofort, denn jedem Kind sollte es beschieden sein, die bestmögliche medizinische Behandlung zu bekommen. Deshalb übernimmt die BILD-Hilfsorganisation die fehlenden Behandlungskosten, damit Miroslavas Niere erhalten werden kann.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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