Muharrem (8) kämpft gegen den Tod

Fröhlich lächelt der kleine Muharrem (8) aus dem Kosovo. Auf den ersten Blick wirkt er wie ein glückliches Kind. Das er gegen den Tod kämpft, ist nicht zu sehen. Der kleine Junge litt an Lungenkrebs. Sein linker Lungenflügel war befallen und bereits kollabiert.

Besonders dramatisch: Die Überlebensrate bei Lungenkrebs liegt bei gerade einmal 10 Prozent. Erschwerend kam hinzu, dass Muharrem am von-Willebrand-Jürgens-Syndrom leidet, er also Bluter ist.

Mutter Sahadete (38) war tief verzweifelt. Jeden Tag litt sie Höllenqualen, weil sie fürchtete, das Liebste in ihrem Leben verlieren zu können. Sie wünschte sich nichts mehr, als das ihr kleiner Sonnenschein zu den 10 Prozent gehören wird, die die heimtückische Krankheit besiegt haben.

Eine reale Überlebenschance hatte Muharrem allerdings nur, wenn er so schnell wie möglich nach modernsten Standards behandelt wird. Die fehlen im Kosovo, daher konnten die Ärzte nichts weiter tun, als den Jungen zum Sterben nach Hause zu schicken.

Hoffnung gab es in Würzburg: Nach Sichtung der Befunde hatten sich deutsche Krebsspezialisten bereit erklärt, den Jungen zu behandeln. Eine komplexe Chemotherapie verkleinerte den Tumor zunächst, dann folgte eine Operation.

Die Familie von Muharrem, die bitterarm ist, konnte die Kosten für die Chemotherapie nicht allein aufbringen. „Ein Herz für Kinder“ sagte Unterstützung und ließ den tapferen Jungen beim schwersten Kampf seines Lebens nicht allein.

„Ein Herz für Kinder“

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