Mit dem Auto zur Reha

Das der kleine Mussa (5) dieses Unglück überlebt hat, ist ein Wunder…

Rückblick, Mai 2013: Beim Spielen im Hof war der Junge von einem Sessel, den Arbeiter achtlos aus dem Dachgeschoss geworfen hatten, beinahe erschlagen worden, lag mit Hirn-Verletzungen im Koma. Es folgten mehrere Operationen, über Monate war Mussa in einer Therapie-Klinik.

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Aber: Es scheint, dass Mussa die schlimmen Ereignisse verarbeitet hat. „Schau mal, das ist mein neues Zimmer!“ Ausgelassen hüpft er auf seinem Bett mit „Superman“-Bettwäsche herum, ist ganz stolz auf sein neues Heim. Denn nach dem schlimmen Unglück hielt es der Junge in der alten Umgebung nicht aus. Die schlimmen Erinnerungen kamen zurück.

Mutter Nasira B. (33): „Er wollte nicht mehr in sein Zimmer, das zur Gartenseite raus liegt. Mussa hatte solche Panik, dass ihm dort wieder etwas passiert.“

Und heute? Ist alles wieder gut. Mit großer Unterstützung des Weißen Rings konnte die Familie Ende November in eine neue Wohnung in Bochum umziehen. Die Mutter: „Hier fühlt sich Mussa richtig wohl. Wir sind allen Helfern so dankbar!“

Auch „Ein Herz für Kinder“ unterstützte die Familie und sorgte dafür, dass ihnen ein Auto zur Verfügung steht, mit dem Mussa zu seinen Rehamaßnahmen gefahren werden kann. Noch immer kann er aufgrund des Unfalls nicht mit seiner linken Hand greifen und keine langen Strecken laufen. Deshalb ist mindestens ein Jahr die Fortführung der Reha-Maßnahmen in Meerbusch notwendig, zu denen Mussa jetzt mit dem Auto gefahren werden kann.

 

„Ein Herz für Kinder“

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