Kleines Mädchen kämpft gegen den Krebs

Die kleine Myriam ist gerade mal ein Jahr auf der Welt und das ganze Glück ihrer Eltern. Doch jetzt der schwere Schicksalsschlag: Vor knapp einem halben Jahr wurde bei dem Mädchen aus dem Libanon Leukämie diagnostiziert.

Sofort leiteten die Ärzte am American University Hospital in Beirut eine Chemotherapie ein, doch der bisherige Behandlungsverlauf zeigt nicht die Fortschritte, die sich die Ärzte erhofft hatten.

Deshalb bleibt jetzt nur noch eine Chance, das Leben des Mädchens zu retten: Eine Knochmarktransplantation.

Ihre Schwester wurde bereits getestet und käme als Spenderin in Frage. Allerdings sind die Kosten der Operation astronomisch hoch und für die Eltern nicht bezahlbar. Das American University Hospital wird die Transplantation jedoch nicht durchführen, solange es keine Zusage gibt, dass das Geld vorhanden ist.

Myriam steht nun mit dem Rücken zur Wand: Die finanziellen Mittel der Familie sind sehr beschränkt. Sie kommen aus einer ärmlichen Kleinstadt in der Bekaa-Ebene. Die Eltern haben neben Myriam noch drei weitere Kinder zu versorgen. Myriams Vater Muhammad war lange Zeit als selbstständiger Kleinunternehmer tätig, hat aber inzwischen sein Unternehmen verkauft, um die Behandlungskosten für Myriam decken zu können.

Aufgrund der Krankheit ihrer Tochter musste die Familie nach Beirut in die Nähe des Krankenhauses ziehen, was die finanzielle Situation weiter verschlechtert hat, da das Leben in Beirut sehr teuer ist. Myriams Vater war viele Monate arbeitslos und hat seit einigen Wochen nun einen Job als Security Guard in einer Firma gefunden. Aufgrund der häufigen Krankenhausbesuche seiner Tochter muss er immer wieder der Arbeit fernbleiben und ist aus diesem Grund noch nicht aus der Probezeit gekommen. Die Familie hat keine staatliche oder eine private Krankenversicherung, die für die Behandlung von Myriam aufkommt.

Ununterbrochen sucht die Familie verzweifelt nach Stiftungen und Privatpersonen im Libanon, die ihnen helfen, das Geld für die Behandlung von Myriam aufzubringen – bisher allerdings ohne großen Erfolg.

Viel Zeit bleibt Myriam nicht mehr. Nach Einschätzung der Ärzte wird sie ohne die erforderliche Behandlung die nächsten drei Monate nicht überleben.

„Ein Herz für Kinder“ erklärte sich sofort bereit, zu helfen und sagte Unterstützung zu. Durch weitere Spenden ist die Finanzierung der Behandlung gesichert, sodass die Ärzte nun hoffen, dass Myriams Leben in letzter Sekunde doch noch gerettet werden kann.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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