BILD-Leser schenkten ihm eine neue Haut

Seine Haut war eine einzige Wunde. Entzündungen, Pilzinfektionen, allergische Reaktionen – oft hat der kleine Dhimiter Gjata (7) aus Albanien nur noch geweint.

Vor Schmerzen, Angst und Scham. Seine absterbende Haut stank, er war von Kopf bis Fuß mit juckenden, eitrigen Krusten überzogen. Wir waren so verzweifelt“, sagt Papa Vangjel (44), Automechaniker. „Trotzdem durften wir nicht aufgeben. Das hat Dhimi auch nie gemacht.“

Nach einer Odyssee von Arzt zu Arzt hört Dr. John Ionescu, wissenschaftlicher Leiter der „Spezialklinik Neukirchen“ (Oberpfalz), von Dhimiter. Mit Hilfe von „Ein Herz für Kinder“ kann der Junge nach Deutschland kommen. Die Behandlung beginnt.

Dr. Ionescu: „Dhimi leidet an einer extremen Form der Ichthyose, die bei ihm eine Art Fischhaut verursacht. Schuppig, extrem trocken, krustig.“ Obendrein hat er aber auch zahlreiche Nahrungsmittelallergien, sein Immunsystem ist gestört und er reagiert sehr empfindlich auf Sonnenlicht. Dr. Ionescu: „Einer der schwersten Fälle, die wir jemals hatten.“

Die Behandlung: Dhimi bekommt eine besondere Diät, seine entzündete Haut wird täglich mehrfach mit verschiedenen Salben eingerieben. Dhimi und sein Papa können es kaum glauben – ganz, ganz langsam heilt die Haut. Als die beiden schließlich sechs Monate später nach Hause reisen können, ist der eitrige Schorf fast überall verschwunden. Nur Rötungen sind noch Zeichen der schweren Krankheit. „Mein Gott, siehst du toll aus“ ruft Mama Tefta (38, Lehrerin), als sie ihr Kind wieder in die Arme schließt.

Dhimi wird auch in Zukunft streng nach Diät leben und das Sonnenlicht meiden müssen. „Aber dass es ihm so viel besser geht, hätten wir nie für möglich gehalten. Danke, danke, danke!“

„Ein Herz für Kinder“

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