Können deutsche Ärzte seine Leiden lindern?

Fröhlich lächelnd kuschelt sich Nikita (3) an seine Plüschtiere, nimmt sie ganz fest in den Arm. So gerne würde er auch mit anderen Kindern spielen, doch durch eine schlimme Erkrankung ist der kleine Junge aus der Ukraine schwer behindert.

Kurz nach der Geburt erkrankte er an einer Meningoenzephalitis – einer kombinierten Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute. In der Folge entwickelte sich ein Hydrozephalus, der wenige Tage nach der Geburt operiert werden musste. Hinzu kommt eine schwere Epilepsie, die durch Medikamente in der Ukraine nicht eingestellt werden kann.

Mutter Julja (33): „Er hat täglich 10 bis 14 Mal Krämpfe, die ihm schwer zu schaffen machen.“ Die Folgen sind dramatisch: Er hat schon jetzt starte psychomotorische Entwicklungsverzögerungen, kann nicht sprechen, nicht allein sitzen, nicht laufen, nicht nach Gegenständen greifen. Große Freude hingegen bereitet ihm die Musik, dann lächelt und gluckst er zufrieden. Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein könnte eine genaue Diagnostik nach modernsten Verfahren durchgeführt werden, um anschließend eine geeignete Therapie einzuleiten mit speziell auf Nikitas Erkrankung abgestimmten Medikamenten.

Um ihm ein Leben ohne die kräftezehrenden Anfälle zu ermöglichen und damit weitere Schädigungen des Gehirns zu verhindern, möchte Julja ihr einziges Kind in Deutschland behandeln lassen.

Die Mutter verspricht sich nach mehreren Unterredungen mit den deutschen Ärzten gute Behandlungsfortschritte. Deshalb bat sie „Ein Herz für Kinder“ um Hilfe, damit sie ihrem Sohn den Aufenthalt in Kiel ermöglichen kann.

Die BILD-Hilfsorganisation erklärte sich bereit, sich an den Behandlungskosten zu beteiligen, damit Nikitas Leiden so schnell wie möglich gelindert werden können.

„Ein Herz für Kinder“

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