Überlebenskampf in Israel

Er ist noch so klein, doch tapfer kämpft sich Nikita (5) durch die wohl schwersten Monate seines Lebens.

Im Juli 2011 wurde der Junge aus Russland plötzlich immer schwächer. Er mochte nichts mehr essen und sprach kaum noch mit seine Eltern Liudmila (33) und Wladimir. Als dann auch noch tagelang anhaltendes hohes Fieber hinzu kam, suchte Elena mit ihrem Sohn sofort ein Krankenhaus auf.

Vermutlich ahnte sie schon, dass hinter diesen Symptomen keine normale Erkältung steckt. Doch als die Ärzte ihr mitteilten dass ihr Sohn an akuter lymphatischer Leukämie (ALL) leidet, wollte sie es gar nicht glauben. Der Schock saß zu tief.

Um die Diagnose zu bestätigen, wurde in Russland Nikitas Knochenmark punktiert. Danach wurde eine Chemotherapie eingeleitet, die jedoch nicht den erhofften Erfolg brachte.

Da in Russland die meisten Krebserkrankungen immer noch nicht nach neuestem Standard behandelt werden können, entschloss sich die Familie, Hilfe im Ausland zu suchen.

Am Sheba Medical Center in Israel sehen die Ärzte gute Chancen, mit einer intensiven Chemotherapie Nikita heilen zu können. Seit September 2011 wird er hier schon behandelt. Da die Chemotherapie gut anschlägt, sind die Onkologen optimistisch, dass Nikita wieder ganz gesund wird.

Dafür muss allerdings die Therapie mindestens noch 4 Monate fortgeführt werden. Inzwischen ist den Eltern das Geld für die Weiterbehandlung ausgegangen. Sie haben alles, was sie zur Verfügung hatten, zusammengesammelt und konnten damit die ersten Blöcke bezahlen.

Als „Ein Herz für Kinder“ der Notruf aus Israel erreicht, erklärt sich die BILD-Hilfsorganisation sofort zu finanzieller Unterstützung bereit, damit die überlebenswichtige Chemotherapie fortgesetzt werden kann.

„Ein Herz für Kinder“

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