Zentrum für kranke Kinder

Noma ist die Krankheit der Armen und Guinea-Bissau gehört weltweit zu einem der ärmsten Länder. Den Menschen hier steht pro Tag weniger als ein Euro zur Verfügung. Das ganze Land leidet an Malaria. Aber auch Krankheiten wie Typhus, Gelbfieber, Cholera, Aids und Tuberkulose sind landesweit verbreitet. An Hygiene ist fast gar nicht zu denken, denn alles Wasser ist verseucht.

Kein Wunder, dass in dem Land an der afrikanischen Westküste auch Noma weitverbreitet ist.

Noma – auch Wangenbrand oder Wasserkrebs genannt – ist eine schwere bakterielle Erkrankung, die sich auf der Mundschleimhaut entwickelt und von dort ausgehend andere Weich- und Knochenteile des Gesichts zerfrisst. Nach Schätzungen der WHO sterben jährlich zwischen 80 000 und 90 000 Kinder an dieser Krankheit. Denn: Noma befällt in der Regel Kinder in Entwicklungsländern, bei denen das Immunsystem durch Unterernährung, Vorerkrankungen (z. B. Masern, Mumps, Röteln, Meningitis) oder mangelnde Hygiene bereits geschwächt ist

Die „Hilfsaktion Noma e.V.“, 1994 in Regensburg gegründet, setzt sich seit Jahren für die kleinen Patienten und gegen die Bekämpfung der Erkrankung ein. Im Februar 2011 wurde der Grundstein für ein Noma-Zenrum mit chirurgischer Klinik, Intensivstation und Ausbildungsabteilung für medizinisches Personal gelegt.

Im Zentrum sollen jährlich rund 120 Kinder, die an Noma erkrankt sind, operiert werden. Darüber hinaus sollen hunderte Kinder Impfungen und Nahrung erhalten. Das Noma-Zentrum bietet dann auch eine zahnärztliche Versorgung an.

Um den Bau fertig zu stellen, fehlte dem Verein noch Geld. Das kam jetzt von „Ein Herz für Kinder“, sodass das Zentrum schon bald seine Arbeit aufnehmen und damit vielen Kindern ein Leben abseits von sozialer Isolation schenken kann.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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