Olga leidet am West-Syndrom

Olga leidet am West-Syndrom. Durch tägliche Anfälle, kann weder sprechen noch sitzen oder stehen. Eine OP soll helfen.

„Ihre Tochter wird ihren zweiten Geburtstag nicht erleben, wenn sie nicht bald operiert wird.“ Diese Worte brannten sich in die Seele Natalia und bereiten ihr seitdem schlaflose Nächte.

Vor einem Jahr wurde das so lang ersehnte, erste Kind von der jungen Frau aus Weißrussland geboren. Doch die Momente des Glücks währten nicht lange, denn Olga wurde mit dem West-Syndrom geboren – einer Art schwerer Epilepsie. Während andere Kinder in ihrem Alter die Welt erkunden, zum ersten Mal „Mama“ sagen, die ersten Schritte wagen, kann die kleine Olga das alles nicht. Sie ist auf dem Stand eines drei Monate alten Säuglings, kann sich nicht drehen, den Kopf gerade halten, geschweige denn alleine aufrecht sitzen. Sie gibt nur Lall-Laute von sich, hat noch keine Zähne und zudem plagen sie immer wieder schlimme Krämpfe – besonders in der Nacht.

Da diese Form der Epilepsie nicht mit Medikamenten einstellbar ist, kann Olga nur eine Operation retten, die allerdings in Weißrussland nicht durchgeführt werden kann. Es fehlt den Ärzten hier schlicht an Erfahrung und der notwendigen Ausrüstung.

Freunde aus Deutschland gaben der verzweifelten Mutter, die in größer Angst lebte, ihr einziges Kind verlieren zu können, die Adresse des Mara Krankenhauses der Universität Münster. Hier gibt es renommierte Mediziner, die besonders auf diese seltene Erkrankung spezialisiert sind und Olga helfen konnten.

Da die Familie allein nicht die Kosten für die überlebensnotwendigen Operation bezahlen konnte, half „Ein Herz für Kinder“. Sie wurde in Münster behandelt. Der wichtigste Fortschritt der durch die OP bewirkt wurde: Die Krampfanfälle sind zurück gegangen. Olga geht es jetzt viel besser.

„Ein Herz für Kinder“

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