Omas Niere rettet Annas Leben

Dieses Lachen ist das schönste Geschenk! Das Leben der kleinen Anna  (2) konnte auch Dank der Unterstützung von „Ein Herz für Kinder“ gerettet werden.

Dramatische Monate liegen hinter dem Mädchen aus der Ukraine, dessen Leben gerade erst begonnen hat.

Mitte des Jahres erkrankte die Kleine an einer Sepsis. Was zunächst nicht so dramatisch klingt, entwickelte sich für die Eltern Ilona und Oleksandr binnen kürzester Zeit zum Albtraum. Über mehrere Wochen versuchten die Ärzte in der Ukraine die Infektion in den Griff zu bekommen. Aber nichts half, die Therapie schlug fehl, Annas Gesundheitszustand verschlechterte sich dramatisch. Eine Niere des Mädchens versagte!

Der Zustand von Anna verschlechtert sich weiter, die Ärzte in der Ukraine konnten keine erfolgversprechende Behandlung mehr anbieten.

Vorsichtig geht Anna draußen ein paar Schritte – gute Zeichen ihrer fortschreitenden Genesung (Foto: Privat)
Vorsichtig geht Anna draußen ein paar Schritte – gute Zeichen ihrer fortschreitenden Genesung (Foto: Privat)

Annas Eltern handelten umgehend und suchten nach einer Behandlungsmöglichkeit in Deutschland. Schließlich erklärte sich das Uni-Klinikum Tübingen bereit, Annas Behandlung zu übernehmen.

Doch auch hier kämpften die Ärzte mit dem Virus, das sich einfach nicht eindämmen ließ. Dann das Drama: Auch die zweite Niere versagte.

Fortan war Anna auf Dialyse angewiesen. Einzige Chance das Leben des Mädchens zu retten: eine Nierentransplantation.

Anna wippt fröhlich auf dem Spielplatz und konnte Ende September ihren 3. Geburtstag feiern (Foto: Privat)
Anna wippt fröhlich auf dem Spielplatz und konnte Ende September ihren 2. Geburtstag feiern (Foto: Privat)

Da die Kosten dafür enorm hoch waren und die Eltern nicht imstande waren, das Geld aufzubringen, erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ bereit, den größten Teil der benötigten Summe zu übernehmen.

Von ihr Oma bekam das Mädchen eine Niere – beide haben den Eingriff gut überstanden. Die schönste Nachricht: Anna hat das Organ angekommen, es gibt keine Abstoßungsreaktionen, nach einer kurzen Rehabilitation kann sie gesund in ihre Heimat zurückkehren.

„Ein Herz für Kinder“

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