Palesa brauchte ein Cochlea-Implantat

Plötzlich taub – das ist das Schicksal der kleinen Palesa (3).

Nur drei Monate lang konnte sie die Stimme ihrer Mutter hören, wenn sie ihr ein Lied vorsang. Nur drei Monate lang konnte sie ihre älteren Bruder lachen hören oder ihren Vater, der so gern Geschichten erzählt.

Danach wurde ihre Welt still, denn nach einer schweren Gehirnhautentzündung verlor das Mädchen aus Botsuana ihr Gehör.

Inzwischen ist Palesa drei Jahre alt und hat doch keine Chance, sich normal zu entwickeln wie andere Kinder auch.

Die größte Sorge der Eltern: dass sie nie lernt, zu sprechen.

Niemand in ihrem Dorf beherrscht die Gebärdensprache, was schlussendlich bedeuten würde, das Palesa ausgrenzt von der Gemeinschaft aufwachsen würde.

Um das zu verhindern, brauchte das fröhliche Kind aus dem afrikanischen Land einen Dolmetscher für das Innenohr, denn ein sogenanntes Chochlea-Implantat kann ihr das Gehör wieder schenken und sie befähigen, das Sprechen zu erlernen.

Eine solche Operation, die in Südafrika durchgeführt werden konnte, war besonders Erfolg versprechend, da Palesa noch so klein war und ihre sprachliche Entwicklung am Anfang stand.

Das größte Problem: Die Finanzierung der OP, die rund 20 000 Euro kostete. Allein war die Familie niemals in der Lage soviel Geld aufzubringen, doch auch durch die Unterstützung von „Ein Herz für Kinder“ konnte die Behandlungssumme schließlich gedeckt werden.

Jetzt kann das kleine süße Mädchen aus Afrika wieder die Stimmen ihrer Mutter, ihres Bruders und Vaters hören.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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