Lungenflügel durch Beatmungsmaschine zerstört

Mit akuten Beschwerden wurde die werdende Mutter Olga am 19. August 2010 in ins Krankenhaus gebracht. Sie und ihr Mann Oleg hofften, dass ihrem ungeborenen Baby nichts passieren würde. Einen Tag später kam Polina per Notkaiserschnitt auf die Welt. Wenige Stunden später erlitt sie einen Atemstillstand, musste an eine Beatmungsmaschine angeschlossen werden. Doch ihr Zustand verschlechterte sich weiter dramatisch, es kam zu einer lebensgefährlichen Lungenblutung.

Den Eltern wurde von den Ärzten mitgeteilt, dass die einzige Möglichkeit das Baby zu retten, darin bestünde, ein Medikament zu injizieren, welches allerdings 1000 Euro pro Ampulle kostete.

Nur Dank der Hilfe eines befreundeten, in Deutschland lebenden, Paares konnte Polina dieses Medikament verabreicht werden und die pulmonale Blutung gestoppt werden. Dennoch musste die Kleine noch sechs Wochen lang künstlich beatmet werden. Es war ein sehr langer und schwieriger Weg Polina von der Beatmungsmaschine zu entwöhnen, um sie auf die Kinderstation verlegen zu können.

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus wurden Olga und Polina, von der befreundeten Familie nach Deutschland geholt, um sich hier noch einmal beraten zu lassen. Dort dann die erschreckende Diagnose: Polina’s linker Lungenflügel hatte sich nicht komplett entfaltet, der rechte, welcher noch richtig atmet, war durch falsche Einstellungen der Beatmungsmaschine in der Ukraine, verletzt worden. Hierdurch entstand eine große Blase.

Ihnen wurde geraten, sich an die Universitätsklinik Tübingen zu wenden, da der Allgemeinzustand von Polina sich plötzlich verschlechterte.

Ihr musste eine Magensonde gelegt werden, da sie zu schwach war, um selbständig saugen zu können, sowie ständig mit Sauerstoff versorgt werden.

An der Universitätsklinik Tübingen waren sich die Ärzte einig, dass Polina einen Rücktransport, in ihrer jetzigen Verfassung, nicht überleben würde.

Vielmehr benötigte sie dringend eine lebensrettende Operation, um nicht zu ersticken.

Doch dafür hatte die junge Familie aus der Ukraine kein Geld. Hilfesuchend wandten sie sich an „Ein Herz für Kinder“: „Die Vorstellung, dass Polina vor unseren Augen ersticken wird, macht uns wahnsinnig. Wir möchten dem Kind sehr gerne helfen, können das aber leider nicht selbständig tun. Wir bitten Ihren Verein um Unterstützung.“

„Ein Herz für Kinder“ half bei diesem schweren Notfall sofort, bezahlte einen Großteil der OP-Kosten, so dass Polina operiert und damit ihr Leben gerettet werden konnte.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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