Kampf gegen die Kindersterblichkeit

Jedes Jahr sterben über 2 Millionen Kinder an Lungenentzündung – mehr als durch Aids, Malaria oder Masern zusammen. 95 Prozent der kleinen Opfer kommen aus Entwicklungsländern, weil es keine Antibiotika gibt oder diese nur für viel Geld gekauft werden können.

Diese Zahlen sind auch deshalb schockierend, weil die Lungenentzündung heutzutage eine Krankheit ist, an der eigentlich kein Kind mehr sterben müsste.

Doch viele Eltern sind oftmals auch nicht in der Lage die Symptome der Lungenentzündung schnell genug zu erkennen, sodass die Hilfe oftmals zu spät kommt.

Ihre Hoheit Begum Inaara Aga Khan ist tief erschüttert und beschließt sofort gemeinsam mit ihrer Stiftung „Princess Inaara Foundation“, dem amerikanischen Partner PSI (Population Services International) und „Ein Herz für Kinder“ das Problem der Kindersterblichkeit durch Lungenentzündung in Myanmar anzugehen.

Video: Begum Inaara Aga Khan

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Myanmar zählt zu einem der Länder mit der höchsten Kindersterblichkeit der Welt. Erst im Mai 2008 wurde das Land in Südostasien vom Zyklon Nargis verwüstet, 80 000 Menschem kamen um, 2,5 Millionen Menschen waren auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Durch ein auf drei Jahre angelegtes Präventions- und Behandlungsprogramm sollen insgesamt fast 1 Million Kinder betreut werden durch spezielle Aufklärungskampagnen, Gesundheitschecks und Versorgung mit Antibiotika.

Erste Erfolge gibt es bereits jetzt: Seitdem das Programm die Arbeit aufgenommen hat, konnten fast 200 Fürsorgemitarbeiter ausgebildet werden, die in 52 Townships eingesetzt wurden. Fast 26 000 an einer Lungenentzündung erkrankte Kleinkinder konnten mit Medikamenten erfolgreich behandelt werden, über 30 000 Bewohner in überwiegend ländlichen Gebieten wurden über die Symptome, den Verlauf und die Risiken von einer Lungenentzündung aufgeklärt.

Ihre Hoheit Begum Inaara Aga Khan: „Das Projekt in Myanmar halte ich für besonders wichtig, denn hier handelt es sich um den Kampf gegen schreckliches Kinderleid in diesem besonders benachteiligten Land.“

„Ein Herz für Kinder“

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