Hilfe für herzkranke Kinder in Kalkutta

„Howrah South Point“ eine Partnerorganisation des Vereins „pro interplast Seligenstadt e.V.“ betreibt in Kalkutta eine Armen-Ambulanz, die sich vor allem um kleine Patienten kümmert, deren Eltern sich keine medizinische Versorgung leisten können.

Schwerpunktmäßig werden in der Ambulanz herzkranke Kinder behandelt. In vielen Ländern – so auch in Indien – gibt es keine Krankenkassen für die armen Leute. Alle Behandlungen müssen bar bezahlt werden. Für die meisten Betroffenen in Kalkutta, die am Rande des Existenzminimums leben, ist es unmöglich das Geld aufzubringen.

Dabei wäre den meisten kleinen Patienten schon mit nur einer Operation geholfen. Das Kind kann sich dann normal entwickeln und auch mit einer normalen Lebenserwartung rechnen.

So z.B. auch der kleine Jaha Ara Hussein (8 Monate). Er kam mit einer angeborenen Lochbildung in der Herzscheidewand zur Welt – einem 12 Millimeter großen sogenannten Ventrikelseptumdefekt, der zu einer nachteiligen Überladung der Lungenstrombahn führt. Dies lässt einen raschen Verschleiß des Herzens dieses Kindes erwarten.

Die einzige Chance: Eine Operation am Herzen, die im Rabindranath Tagore-Herzkrankenhaus durchgeführt werden könnte. Der Vater des Kindes ist ein Tagelöhner, könnte die Kosten niemals aufbringen.

Da sich auch die Arbeit der Armen-Ambulanz ausschließlich durch Spendegelder finanziert, bat die Partnerorganisation in Deutschland um Unterstützung.

„Ein Herz für Kinder“ sagte sofort Hilfe zu. So konnte nicht nur eine Herz-OP für Jaha Ara bezahlt werden, sondern auch für fünf weitere Kinder, die sonst keine Chance gehabt hätten, ein normales Leben zu führen.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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