Chemotherapie rettet Rafael

Rafaels (4) Leidensgeschichte begann mit heftigen Schmerzen im Knie, sodass er überhaupt nicht mehr gehen konnte. Das war Anfang Dezember letzten Jahres. Der Kinderarzt in Kasachstan verschrieb ihm zunächst Antibiotika. Die Therapie schlug an, Rafael hatte keine Schmerzen mehr und konnte auch wieder laufen.

Wenige Tage nach dem Weihnachtsfest bekam der kleine Junge dann heftiges Nasenbluten, dass seine Eltern Natalya (32) und Gariy (34) nicht stoppen konnten. Der Notarzt kam und Rafael wurde ins Krankenhaus gebracht. Bei einer genaueren Blutuntersuchung kam das Unheil zum Vorschein: Der kleine Junge leidet an Leukämie – ein Schock für die jungen Eltern.

In Kasachstan wurde eine Chemotherapie eingeleitet, die der kleine Knirps nicht vertrug. Es traten lebensbedrohliche Komplikationen auf: Die Nieren von Rafael versagten. Die Ärzte stoppten die Behandlung und teilten den Eltern mit, dass ihrem Sohn in Kasachstan nicht geholfen werden kann. Der nächste Schock!

Dennoch konnten Natalya und Gariy nicht mit ansehen, wie ihnen ihr über alles geliebtes Kind unter den Händen wegstirbt. Tagelang suchten sie im Internet nach Kliniken, die auf Kinderkrebserkrankungen spezialisiert sind. Hilfe fanden sie schließlich am „Sheba Medical Center“ in Israel.

Hier haben die Krebsspezialisten mit einer Chemotherapie in 49 Zyklen erneut den Kampf gegen den Feind in Rafael Blut aufgenommen. Die ganzen Hoffnungen, dass Rafaels Leben doch noch gerettet werden konnte, lagen bei den Ärzten.

Um die Behandlung in Israel finanzieren zu können, fehlten der Familie Gelder. Ein Großteil der Behandlungskosten konnte durch die Unterstützung von „Ein Herz für Kinder“ und andere Helfer gedeckt.

Die Chemotherapie schlug gut an – ein kleines Kind bekam damit die Chance, wieder gesund zu werden.

„Ein Herz für Kinder“

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