DER ENGEL VON AFRIKA

Das größte Herz Afrikas schlägt im Takt der Trommeln, die Kinder von Ndanda tanzen dazu, singen: „Mama Raphaela“. Willkommen im Kindergarten, den es ohne Schwester Raphaela nicht gäbe.

Wie so vieles im Süden Tansanias. Es gibt Menschen, die sind schon zu Lebzeiten Engel. Weil sie dafür sorgen, dass die Welt ein Stück besser wird. Raphaela Händler (71), seit mehr als 40 Jahren Missionsschwester in Afrika, ist so ein Mensch.

Sie baute Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten. Dafür bekommt sie in der großen TV-Gala von „Ein Herz für Kinder“ (17. Dezember, 20.15 Uhr im ZDF) den Ehrenpreis für ihr Lebenswerk.

Papst Benedikt XVI. empfing den Engel zur Audienz. „Bewegend“ sei der Besuch gewesen, sagte sie danach. „Er hat sich für unseren Einsatz bedankt, unsere Arbeit gesegnet.“

WER IST DER ENGEL VON AFRIKA?

Geboren 1940 in Münster, erster Berufswunsch: „Ärztin in Afrika“. Eintritt in den Benediktiner-Orden, Medizinstudium, 1969 nach Tansania. Mit Spenden baut sie ihre erste Klinik, holt Tausende Kinder auf die Welt. Ab 1994 gründet sie in Namibia das nationale Programm zur Bekämpfung von Aids 2005 zurück nach Tansania, da ist sie 65, und erfindet sich noch einmal neu.

Gerade baut sie einen neuen Kindergarten. Eine Highschool und ein Internat, unterstützt von „Ein Herz für Kinder“, sind fertig. „Da bin ich stolz drauf“, verrät sie, als BILD sie in Tansania besucht.

„Ich frage mich immer: Was kann ich noch tun für das Reich Gottes?“, erzählt sie, während sie am Steuer ihres Landcruisers mit 120 über staubige Pisten brettert. „Letztens bin ich 1700 Kilometer in zwei Tagen gefahren. Man muss hier tough sein“, sagt sie. „Und ich bin ja auch erst 71.

„Ein Herz für Kinder“

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