„Ein Herz für Kinder“ rettet Reemann

Liebevoll umarmt Aminath Wafiyya ihre Tochter, legt schützend ihre Hand auf das Gesicht von Reeman (15). Beide haben große Angst, denn ein gefährlicher Tumor bedroht das Leben des bildhübschen Mädchens von den Malediven.

Reeman leidet an einem Nasopharynxkarzinom (Nasenrachenkrebs), das besonders in Südost-Asien weit verbreitet ist. Das Mädchen litt immer wieder unter Nasenbluten und Kopfschmerzen. Außerdem konnte sie nicht richtig durch die Nase atmen.

Aminath Wafiyya suchte zusammen mit ihrer Tochter einen Arzt auf. Wenig später teilte er ihnen die Schreckens-Diagnose mit. Die vermeintlich harmlosen Symptome haben lebensgefährliche Ursache.

In ihrer Heimat wurde Reeman mehrfach bestrahlt. Zudem musste sie eine Chemotherapie über sich ergehen lassen. Der Tumor konnte damit jedoch nicht beseitigt werden.

Nur noch eine OP konnte Reemans Leben retten, die die Ärzte in ihrer Heimat jedoch nicht durchführen konnten. Denn: Der Nasenrachenraum ist chirurgisch ausgesprochen schlecht zugänglich.

Hilfe kam aus dem Krankenhaus „Barmherzige Brüder“ in Regensburg, wo es Spezialisten gibt, die diese besonders komplizierten Eingriffe im Nasenrachenraum durchführen.

Die Kosten der Behandlung: 30 000 Euro. „Ein Herz für Kinder“ unterstützt das Mädchen von den Malediven großzügig, ermöglichte damit die überlebenswichtige OP.

Im Februar wurde das tapfere Mädchen nach einer achtstündigen Operation von dem gefährlichen Tumor befreit. Wenige Wochen später zeigten Nachuntersuchungen, dass Reeman tumorfrei ist. Glücklich und gesund konnte sie in ihre Heimat zurückkehren. Dort will sie zunächst die Schule beenden und dann in der Reiseagentur ihres Bruders mitarbeiten.

„Ein Herz für Kinder“

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