Ricos letzte Chance

Immer häufiger liefen die kleinen Händchen von Rico (1) und seine Lippen blau an. Die Eltern versetzte dies in größte Unruhe, denn sie ahnten schon, dass etwas Schlimmes dahinter stecken musste.

Die Untersuchungen im Krankenhaus von Bali bestätigten den bösen Verdacht: Rico leidet an einem schweren angeborenen Herzfehler. Nur eine seiner Herzkammern funktioniert richtig – sein Körper wird durch die eingeschränkte Leistungsfähigkeit des Herzens nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Für ihn besteht größte Lebensgefahr, wenn er nicht ganz schnell operiert wird.

Das größte Problem: Die komplizierte OP kann in Indonesien nicht durchgeführt werden, weil den Ärzten hier schlicht Erfahrung und Ausrüstung für einen solchen Eingriff fehlen. Auf Bali gibt es für Rico nicht einmal Medikamente, die sein schwaches Herz entlasten könnten.

Als „Ein Herz für Kinder“ von dem dramatischen Fall hört, beschließt der Verein sofort zu handeln. Ricos Befunde werden an das Philippine Heart Center von Dr. Reganion weitergeleitet – einem renommierten Spezialisten, der hunderten kleinen Herzpatienten bereits das Leben retten konnte.

Er sieht außerordentlich gute Behandlungsmöglichkeiten für Rico und empfiehlt, den Jungen so schnell wie möglich in seine Klinik auf den Philippinen bringen zu lassen.

Das die Eltern von Rico bettelarm sind und sich die Behandlung für die Rettung ihres Kindes nicht leisten können, hilft wieder „Ein Herz für Kinder“ – in der großen Hoffnung, dass der kleine Rico nach erfolgreicher Operation wieder ganz gesund in seine Heimat zurückkehren kann.

„Ein Herz für Kinder“

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