Hier kriegen die kranken Kinder ihr Lachen zurück

Sie sind noch Kinder, und doch kämpfen sie schon den schwersten Kampf ihres Lebens. Einen Kampf um ihr Leben, gegen den Tod – gegen den Krebs.

Die kranken Kinder vom Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum. Jetzt wurde dort das Ronald McDonald-Haus Cottbus eröffnet. Ein Haus, in dem Eltern umsonst übernachten können – nah bei ihren Kindern. Ein Haus, in das die Hoffnung ziehen soll. Dagmar Frederic, Kati Witt, Manfred Stolpe und Wolfgang Thierse kamen zur Eröffnung.

Sie trafen Kinder, die plötzlich damit leben müssen, dass ihr Schädel kahl wird.

Zum Beispiel Kathleen (12). Sie tanzt gerne, sie singt gerne, sie hat Leukämie. Blutkrebs. Ein Tuch bedeckt ihren nackten Kopf. Seit Herbst 2002 liegt sie im Carl-Thiem-Klinikum. Wenn sie über den Krankenhausflur geht, zieht sie einen Tropf hinter sich. Er pumpt Flüssigkeit in ihren Körper, die Krebszellen töten soll.

Ihre Mutter Karola (43) kann jetzt zu ihr ziehen und sagt: „Kathleen hat so viel geweint. Ich konnte aber nicht immer bei ihr sein. Wo sollte ich denn schlafen? Bisher gab es ja keine Möglichkeit für uns Eltern. Jetzt kann ich sie auch nachts trösten und streicheln. So kriegen kranke Kinder ihr Lachen wieder zurück.“

Das Elternhaus am Klinikum hat 17 Appartements. 300 Familien können hier betreut werden. Finanziert wurde der 1,7-Millionen-Euro-Bau zu zwei Dritteln vom Förderverein „Elternhaus für die Lausitz“. Den Rest spendete die McDonald’s Kinderhilfe. Und auch die BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ beteiligte sich, BILD-Leser spendeten 128 000 Euro.

„Ein Herz für Kinder“

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