Ein kleines Herz hat aufgehört zu schlagen

Vor 4 Monaten wurde der kleine Rostislaw in Mukatschewo (Ukraine) geboren – das größte Glück für Marija (23) und Vitalij, doch ihr Glück wurde mit dem frühen Tod ihres kleinen Sohnes zerstört.

Der Junge litt an einem atrioventrikulärer Septumdefekt. Dabei handelte es sich um einen komplexen Herzfehler, bei dem sowohl ein Loch zwischen den beiden Vorkammern, als auch zwischen den beiden Herzkammern besteht und die beiden Herzklappen zwischen den Vor- und Hauptkammern vereint.

Weil es in Rostislaws Heimatstadt keine Klinik gab, die ihn behandeln könnte, wurde er nach Kiew überwiesen. Die Eltern mussten ihr Auto verkaufen, um das Geld für die teure Reise aufbringen zu können.

Doch nach einigen Untersuchungen in Kiew konnten die Ärzte auch hier nicht helfen, da er mit einem Geburtsgewicht von 3700 Gramm noch viel zu schwach war. Sie schickten die Familie wieder nach Hause.

Eine Freundin der Familie nahm deshalb Kontakt zum Universitätsklinikum Freiburg auf, wo Rostislaw operiert werden sollte. Nach Einschätzung der Ärzte hätte dieser Herzfehler im ersten Lebensjahr unter Zuhilfenahme der Herz-Lungen-Maschine korrigiert werden können. Die OP-Kosten waren auch durch die Unterstützung von „Ein Herz für Kinder“ gesichert.

Doch zu der ersehnten Rettung des Babys kam es nicht mehr! Das kleine Herz von Rostislaw war durch den Defekt so angegriffen, dass es keine Kraft mehr hatte zu schlagen. Der Junge starb in den Armen seiner Eltern. Zurück bleibt ein Meer aus Tränen.

„Ein Herz für Kinder“

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