Schock-Diagnose bei Deutschland-Besuch

Es sollte ein schönes Wiedersehen in Deutschland bei Freunden und Verwandten werden, doch es endete im Albtraum: Als Roudayna (2) mit ihren Eltern in Oldenburg (Niedersachsen) ankam, bekam sie plötzlich starke Bauchschmerzen.

Besorgt suchten die Eltern die Städtischen Kliniken auf – nach wenigen Untersuchungen wurden sie mit einer Schock-Diagnose konfrontiert: Das Mädchen aus Tunesien hat einen riesigen Nierentumor.

Um Roudaynas Leben nicht zu gefährden, muss die Behandlung sofort beginnen. Doch die Eltern haben kein Geld, um den unerwarteten Klinikbesuch ihrer Tochter bezahlen zu können. In dieser Not erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ sofort bereit, zu helfen und stellte die notwendigen Mittel bereit, damit die Behandlung durchgeführt werden kann.

Bevor Roudayna operiert werden kann, muss der Tumor verkleinert werden. Deshalb soll das Mädchen zunächst einer vierwöchigen Chemotherapie unterzogen werden. Anschließend sollen Tumor und Niere operativ entfernt werden. Ob darauffolgend noch weitere Behandlungen notwendig werden, hängt von der feingeweblichen Untersuchung ab.

Zunächst aber sind die Ärzte optimistisch, dass Roudayna nach der OP wieder ganz gesund werden kann.

„Ein Herz für Kinder“

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