Epileptische Anfälle quälen Ruslan

„Ich bitte Sie meinem Sohn Ruslan zu helfen. Er leidet an einer schwer einstellbaren Epilepsie.“

Jeder Anfall, den Ruslan erleidet, ist für Mutter Tatjana ein Stich ins Herz. Nicht nur dass Ruslan dadurch immer wieder Rückschläge in seiner Entwicklung hinnehmen muss, ist für die Mutter eine Qual, sondern auch, dass sie hilflos zu sehen muss, ohne etwas tun zu können, damit es ihrem Sonnenschein besser geht.

Dabei deutete nichts auf die schwere Erkrankung hin. Ruslan kam gesund und ohne Komplikationen zur Welt. Tatjana: „Es gab keine Anzeichen einer Krankheit,  aber im Alter von sechs Monaten fiel es mir auf, dass er nicht versuchte sich aufzusetzen.“

Sie glaubte zunächst daran, dass es sich um eine Folge der Tetanus-Diphtherie-Keuchhusten-Impfung handeln könnte. Dennoch suchte sie vorsorglich ein Krankenhaus in Kaliningrad auf und ließ das Kind behandeln. Trotzdem verschlechterte sich Ruslans Zustand weiter.
Tatjana: „Nie werde ich diesen Tag im Juni 2007 vergessen. Es gab ein starkes Gewitter, Ruslan wachte um fünf Uhr morgens auf, fing an zu schreien, wurde blau im Gesicht und fiel in Ohnmacht.“ Anfälle wie diese häuften sich immer mehr und kamen regelmäßig. Dann endlich fanden die Ärzte die Ursache: Epilepsie.

Rückblickend erzählt Tatjana: „Es war sehr schwierig. Ich ließ meinen Sohn in mehreren Krankenhäusern behandeln, fuhr ihn zwei Mal nach Moskau ins Russische Kinderkrankenhaus. Als der Vater Ruslans Diagnose erfuhr, bekam er Angst vor den anstehenden Schwierigkeiten und ließ uns im Stich.“

Doch zu diesen Sorgen kam auch noch, dass in Russland die Epilepsie nicht adäquat behandelt werden. Deshalb suchte die Mutter Hilfe in Deutschland und fand sie bei Prof. Dr. Elger am Uniklinikum Bonn. Durch eine spezielle Behandlung können die hier die Anfälle gelindert und die Abstände der Attacken vergrößert werden.

Der Mutter aber fehlt das Geld, um ihren Sohn in Bonn behandeln zu lassen. Tatjana: „Ich habe keine Arbeit, bin eine Hausfrau und bekomme eine Sozialhilfe in Höhe von 155 Euro  im Monat. Ich bin in einer schwierigen Lage und es ist mein größter Wunsch, dass mein einziges, lang erwartetes Kind wieder gesund wird.“
Damit dieser Traum wahr wird, half „Ein Herz für Kinder“ und sorgte dafür, dass Ruslan in Deutschland behandelt und seine Anfälle dadurch gelindert werden können.

„Ein Herz für Kinder“

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