Sajitas Gesicht ist entstellt

Ein schrecklicher Feuerunfall hat das Gesicht der kleinen Sajita entstellt. Ihre Mutter wollte über einem Gaskocher das Essen für ihre drei Kinder zubereiten. Dann passierte das Drama.

Sajita stammt aus der tadschikischen Provinz Chatlon, die südlich an Afghanistan und westlich an Usbekistan grenzt. Die meisten Menschen in Chatlon leben von der Landwirtschaft: sie arbeiten auf Baumwollplantagen oder züchten Rinder.

Die Familie von Sajita hat ein kleines Heim und kann den täglichen Lebensunterhalt einigermaßen bestreiten. Der tadschikische Sommer kann sehr heiß sein, im Winter hingegen kann es sehr kalt werden.

Als die Mutter über dem Gaskocher das Essen zubereitete, drängten sich die Kinder in die Nähe des Feuers, um sich zu wärmen. So stand auch Saidas Wiege ganz dicht am Feuer. Plötzlich kippte die Wiege um, das Baby fiel mit dem Gesicht in die offenen Flammen.

Nach der Erstversorgung in Tadschikistan stand fest, dass Sajita dringend in einem Spezialkrankenhaus weiterversorgt werden muss, denn in Sajitas Heimat waren die Ärzte nicht in der Lage die Brandwunden adäquat zu behandeln.

Über das Friedensdorf Oberhausen kam Sajita im August 2011 in das Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach, wo sich renommierte Ärzte seitdem um das verängstigte und traurige Kind kümmern. Mehrere plastische Operationen musste die kleine Maus, die trotz all des Leids, das sie ertragen muss, einen ungebrochenen Lebenswillen, schon über sich ergehen lassen. Zunächst wurden die Nasenöffnungen korrigiert, damit Sajita wieder richtig atmen kann. Ebenfalls wurden die Lippen wiederhergestellt.

Allerdings sind weitere Operationen notwendig, um die Narbenkontrakturen zu korrigieren. „Ein Herz für Kinder“ ist für Sajita da und beteiligt sich an den OP-Kosten, damit das Gesicht des Mädchens so gut wie möglich wieder hergestellt werden kann.

„Ein Herz für Kinder“

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