Neue Leber rettet Salomes (8) Leben

Salome (8) kann wieder lachen. Wie durch ein Wunder ist das Mädchen, das dem Tode geweiht war, wieder gesund.

Das Kind aus Georgien hatte eine Leberzirrhose und litt an Bluthochdruck in der Pfortader. Durch die Erkankung war die Leber bereits so stark geschädigt, dass sie ohne eine Transplantation nicht überlebt hätte. Zwischenzeitlich ging es Salome so schlecht, dass sie nicht einmal mehr zur Schule gehen konnte.

Höchste Eile war geboten. Mit Hochdruck suchten die Ärzte in Tiflis nach einem Spender. Leider kam die Mutter (46) nicht als Spenderin in Frage. Bei der weiteren Suche stellte sich dann glücklicherweise heraus, dass Salome Onkel die passenden Gewebemerkmale hat.

Da in Georgien aufgrund der schlechten Ausstattung der Kliniken die Transplantation nicht durchgeführt werden kann, wandte sich die Familie in ihrer Verzweiflung an Bekannte aus Deutschland, die Kontakt zum Klinikum der Universität Tübingen herstellten.

Hier erklärten sich Spezialisten bereit, die Transplantation vorzunehmen. Allerdings sind die damit anfallenden Kosten enorm hoch. Für die Familie war es nahezu unmöglich, die Behandlungskosten begleichen zu können. Sie leben von 45 Euro im Monat.

„Ein Herz für Kinder“ erklärte sich in dieser Notlage bereit, Salome zu helfen und einen Teil der OP-Kosten zu übernehmen. Der Rest konnte durch ein zinsloses Darlehen gedeckt werden.

Inzwischen hat Salome die Transplantation gut überstanden. Die Bekannte der Familie: „Die Ärzte sind wirklich sehr zufrieden. Es geht ihr sehr gut und Salome sagt, sie hat trotz der großen OP keine Schmerzen. Sie kann auch schon wieder selbstständig essen und die Narbe verheilt äußerlich gut. Wir sind sehr glücklich.“

„Ein Herz für Kinder“

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