Sanierung des Reha-Zentrums Verasok

Der Kultur- und Förderverein Tschernobyl/ Gomel e.V. engagiert sich seit vielen Jahren für die Menschen aus dem Gebiet Tschernobyl, die noch immer an den Folgen der Atomkatastrophe leiden. Sie haben dort  bereits mit Unterstützung von „Ein Herz für Kinder“ eine Augenklinik und ein Kindersanatorium renoviert.

Im Reha-Zentrum Verasok werden Kinder behandelt, die an psychischen Störungen, Behinderungen oder an Immunschwäche leiden (Foto: Privat)
Im Reha-Zentrum Verasok werden Kinder behandelt, die an psychischen Störungen, Behinderungen oder an Immunschwäche leiden (Foto: Privat)

Ein weiteres wichtiges Projekt des Vereins: Das staatliche Rehabilitationszentrum Verasok. Hier werden pro Jahr rund 1800 Kinder behandelt, die an psychischen Störungen, Behinderungen oder an Immunschwäche leiden. Sie stammen fast ausschließlich aus sozialschwachen Familien, viele sind ohne Eltern und leben in Wohnheimen.

Video: Herz für Kinder in Tschernobyl

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Die Kinder werden dort pädagogisch und psychologisch betreut, medizinisch versorgt und behandelt, erhalten zudem Schulunterricht. Der Aufenthalt liegt je nach Bedarf bei rund 3-6 Wochen. Bis zu 130 Kinder können aufgenommen werden, durchschnittlich ist das Zentrum mit 100-120 Kindern ausgelastet.

Die Betten in den meisten Zimmer sind defekt und müssen dringend erneuert werden (Foto: Privat)
Die Betten in den meisten Zimmer sind defekt und müssen dringend erneuert werden (Foto: Privat)

Für eine erfolgreiche Rehabilitation sind normale Lebensbedingungen erforderlich. Doch dazu muss das Zentrum dringend saniert und neu ausgestattet werden. Unterstützung für das Behandlungsmaterial und die Ausstattung wird benötigt, die Baumaßnahmen werden dann vor Ort von Mitarbeitern des Zentrums ausgeführt.

Auch die Sanitäranlagen sind in einem desolaten Zustand (Foto: Privat)
Auch die Sanitäranlagen sind in einem desolaten Zustand (Foto: Privat)

Die Renovierung erfolgt in verschiedenen Schritten. Zunächst soll die Sanierung der sanitären Anlagen, Flure, Schlafräume und des Spielplatzes erfolgen, dann die Ausstattung der Zimmer der Kinder, der Behandlungsräume und Aula, zuletzt sollen dann die Bühne und die Aula noch mit den Vorhängen versehen werden.

Der vom Verein aufgebrachte Eigenanteil und die in 2015 zu erwarteten Spenden reichen jedoch nicht aus um die Finanzierung der Renovierung durchführen zu können, deshalb erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ bereit zu helfen, sodass alle Arbeiten wie geplant durchgeführt werden können.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
Spendenkonto 067 67 67
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