Helfen Sie der kleinen Emilia!

Emilia (4) kämpft seit ihrer Geburt um ihr Leben – sie kam mit einem schweren Herzfehler zur Welt, wurde mehrfach operiert. Dann erlitt sie noch einen Schlaganfall.

Wenn es nach den Ärzten in Polen gegangen wäre, würde die kleine Emilia (4) heute nicht mehr leben.

Das Mädchen kam mit dem schwersten aller Herzfehler zur Welt: dem Hypoplastischen Linksherzsyndrom mit einer Mitralklappenstenose. Dieser lebensgefährliche Defekt wurde bereits in der 20. Schwangerschaftswoche festgestellt – für die Eltern Agnieszka und Slawomir, die sich so sehr auf die Geburt ihres ersten Kindes freuten, war diese Diagnose ein Riesenschock.

Gleich nach der Geburt wurde Emilia auf die Intensivstation verlegt und für die Operation vorbereitet. Nach dem Eingriff verbrachte sie insgesamt 168 Tage im Klinikum in Warschau – davon war sie 140 Tage an ein Beatmungsgerät angeschlossen. Immer wieder kam es zu lebensbedrohlichen Komplikationen – Emilia erlitt mehrere Kreislaufstillstände und musste reanimiert werden.

Die Mutter über die dramatische Zeit in Warschau: „Der Aufenthalt im Krankenhaus bedeutete einen ständigen Kampf um das Leben von Emilia. Einen Schritt vorwärts und zwei rückwärts. Wir erinnern uns an Situationen, an denen man uns sagte, dass es besser wäre, wenn wir heute länger beim Kind bleiben würden, um sich von ihm zu verabschieden. Unser Herz hat geweint. Die Ärzte haben die Hoffnung verloren und jeder Tag brachte immer schlechtere Nachrichten mit sich.“

Schließlich teilten die Ärzte den Eltern mit, dass sie keine Möglichkeit mehr haben, Emilia zu helfen. Sie sollte zum Sterben an ein Hospiz überwiesen werden.


Aus Angst das Liebste in ihrem Leben zu verlieren, wandten sich die Eltern an Spezialisten des Asklepios Klinikums Sankt Augustins, die sich bereit erklärten, das Mädchen zu behandeln. Bei einer Herzkatheder-OP konnte die Lungenarterie geweitet werden – dadurch verbesserte sich Emilias Zustand merklich. Bei einem weiteren Eingriff im Jahr 2014 konnte schließlich die Trachealkanüle entfernt werden – endlich konnte Emilia wieder ganz normal atmen. Die Behandlung konnte durch Spendengelder finanziert werden, die die Eltern gesammelt hatten.

Um das Herz gänzlich zu heilen stand bereits im letzten Jahr fest, dass eine weitere Operation am offenen Herzen erforderlich sein würde. Diese war für Juli 2015 geplant und konnte auch Dank der finanziellen Unterstützung von „Ein Herz für Kinder“ wie geplant durchgeführt werden. Der Eingriff verlief erfolgreich – leider kam es in der postoperativen Phase aber erneut zu einer lebensgefährlichen Komplikation: Emilia erlitt einen Schlaganfall und ist nun halbseitig gelähmt.

Durch diese schwere Komplikationen musste der stationäre Aufenthalt um zehn Tage verlängert werden, zudem musste sie deutlich länger auf der Intensivstation behandelt werden. Dadurch sind zusätzliche Kosten entstanden, die die Eltern nicht bezahlen können, da nun auch eine weitere Rehabilitation erforderlich ist. „Ein Herz für Kinder“ erklärte sich erneut bereit, zu helfen.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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