Die kleinsten Opfer des schleichenden Todes

Die Vergangenheit bewältigen. Die Gegenwart gestalten. Und die Zukunft erträumen. Schwester Silke Mallmann hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau diese drei Dinge den Kindern in Mozambique zu ermöglichen.

Dazu hat sie ein neues Modell zur Selbsthilfe mit aufgebaut – ein sogenanntes Drop-in-Center. Dort werden Waisen betreut, aber auch Mütter, die ihre an Aids erkrankten Kinder pflegen oder selbst infiziert sind. Dieses Zentrum bietet häusliche Hilfe für 900 Patienten im Jahr und betreut ca. 2.500 Kinder durch Hausbesuche freiwilliger Mitarbeiter, die als Kinderbetreuer ausgebildet wurden. Aber besonders die seelsorgerische Hilfe von HIV-positiven Mädchen und Jungen steht im Mittelpunkt der Initiative.

Lob von Popstar Elton John

In Afrika trauern 14 Millionen Aids-Waisen um ihre Eltern. Viele von ihnen wissen nicht, wie es weitergehen soll; ob sie morgen noch satt werden, wer ihr Schulgeld bezahlt und bei wem sie Trost finden. Dafür ist Silke Mallmann da. Mit Herzblut setzt sie sich für die Kinder und deren Sorgen und Ängste ein. Für sie eine Selbstverständlichkeit – „denn“, so sagt sie, „es sind die kleinsten Opfer des schleichenden Todes.“

Mutige Arbeit der Helfer vor Ort

Während der Gala von „Ein Herz für Kinder“ erntete die Katholikin viel Applaus vom Publikum und ein großes Lob von einem Popstar: Elton John, der Schwester Silke vor einigen Jahren in Afrika traf, sagte dem Millionenpublikum an den Fernsehschirmen: „Im Kampf gegen Aids sind die Menschen vor Ort in den Projekten die wahren Helden. Das trifft ganz besonders auf Schwester Silke zu.“ „Ein Herz für Kinder“ verfolgt auch in Zukunft die Arbeit der mutigen Schwester und hilft, wo es geht.

„Ein Herz für Kinder“

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