Ich liebe Kinder, ich will helfen!

Ich glaube, ich habe viel von meiner Mutter in mir, und ich möchte ihre Arbeit fortführen. Sie hätte bestimmt gewollt, dass ich mich für Kinder einsetze.“ Prinz Harry

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Es ist die TV-Sensation des Jahres! Zum ersten Mal kommt Prinz Harry (26) in eine deutsche Fernsehgala. Er ist der Stargast bei „Ein Herz für Kinder“ am 18. Dezember, 20.15 Uhr im ZDF. Nach seinem Vater Prinz Charles (62) und seinem Bruder William (28) ist er der Dritte in der britischen Thronfolge. Seit Jahren engagiert er sich schon für bedürftige Kinder.

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Liebevoll nimmt Prinz Harry ein Baby in den Arm, drückt es an sich und gibt ihm für eine kurze Zeit Geborgenheit, Sicherheit und Wärme. Ob die Eltern des Kindes noch leben, weiß er nicht.

In dem kleinen südafrikanischen Land Lesotho ist jeder Vierte HIV-positiv und die durchschnittliche Lebenserwartung liegt nur bei 38 Jahren. Nach dem Tod seiner Mutter im August 1997 zieht sich Harry wochenlang zurück, trauert still für sich alleine.

Drei Monate später versucht Prinz Charles, seinen Sohn wieder auf andere Gedanken zu bringen und nimmt Harry mit auf eine Südafrika-Reise. Safari, ein „Spice Girls“ Konzert und zum ersten Mal seit dem Tod seiner Mutter sieht man wieder dieses verschmitzte Lächeln in Harrys Gesicht.

Für Harry wird die Reise eine Reise zu seiner Mutter. Hier sieht er, für was sich Lady Di immer engagiert hat. Für Waisenkinder in armen Ländern. Der Besuch hinterlässt Eindruck bei dem Teenager.

„Meine Mutter hat so viel Gutes getan“, sagt Harry. Auch Harry will helfen!

2004 lebt er für 2 Monate in Lesotho, baut ein Kinderheim mit und sieht die Not. Familien, die nicht genug zum Essen haben. Kinder, die von ihren Familien verstoßen werden, weil sie sie nicht ernähren können. Schulbildung gibt es kaum. Doch das größte Problem ist Aids. In Lesotho leben 2,1 Millionen Menschen, 400 000 davon sind Aids-Waisen und jeden Tag verlieren 100 Kinder einen Elternteil wegen der Immunschwäche-Krankheit.

Harry kommt seit seinem ersten Aufenthalt jedes Jahr nach Lesotho und versucht zu helfen.

2006 gründet er die Hilfsorganisation „Sentebale“, übersetzt: „Vergiss mich nicht“ in Erinnerung an seine Mutter. „Ich liebe Kinder. Ich will helfen“, sagt Prinz Harry. In einem Interview mit dem US-TV-Sender NBC wird er konkreter: „Ich würde gern in Afrika leben, humanitäre Arbeit machen, vielleicht als Safari-Führer arbeiten.“

Video: Hilfsorganisation „Sentebale“

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2008 gerät seine junge Organisation in England in die Kritik. „Sentebale“-Mitarbeiter sollen angebliche Versprechen nicht eingehalten haben. Diese Vorwürfe konnten aber vollständig entkräftet werden.

Wie viel Freude ihm humanitäre Arbeit macht, zeigt Harry in einer Dokumentation des britischen TV-Senders BBC. Er kümmert sich um kleine Kinder, spielt mit ihnen, lässt sich erklären, was sie brauchen. „Für die Kinder hier bin ich ein ganz normaler Junge. Meine Mutter würde wollen, dass ich das mache.“

Und wie Lady Di setzt er seine Position ein, um auf die Hilfsbedürftigkeit aufmerksam zu machen und zu helfen. Vorbildlich

 

So hilft „Sentebale“ Tausenden Kindern in Lesotho

● HIV-infizierte Kinder werden gemeinsam mit Kindern gefördert, die den Virus nicht in sich tragen. Sie sollen versuchen, ein normales Leben zu führen.

● HIV-infizierte Kinder werden mit Medikamenten behandelt, damit sie trotz ihrer Krankheit weniger leiden.

● Kinder und Jugendliche, die tagsüber als Schäfer oder Herdenhüter arbeiten, können in einer Abendschule lesen und schreiben lernen.

● „Sentebale“ betreibt auch ein Heim für junge Mütter und hat ein Psychologen- Zentrum errichtet, um Kinder zu betreuen.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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IBAN DE60 2007 0000 0067 6767 00 | BIC DEUTDEHH