In Berlin kann sein Herz gesund gemacht werden

Vom ersten Tag seit seiner Geburt kämpft Sergey (13) um sein Leben. Nicht nur, weil er mit einem schweren Herzfehler geboren wurde, sondern auch durch Behandlungsfehler der ukrainischen Ärzte.

Während der Schwangerschaft zeichnete sich nicht ab, das das Baby von Marina (49) mit einem kranken Herzen zur Welt kommen würde. Alle Untersuchungen zuvor waren ohne Auffälligkeiten. Als Sergey geboren wurde, war das der glücklichste Tag im Leben von Marina, denn zuvor hatte sie bereits ein Kind durch eine Fehlgeburt verloren.

Der Schock war riesengroß, als Sergey nur 24 Stunden nach der Geburt notfallmäßig am Herzen operiert werden musste. Doch zum Glück hatte er sich danach relativ schnell stabilisiert und konnte nach Hause entlassen werden, wenngleich mit dem Eingriff der Herzfehler noch nicht komplett korrigiert werden konnte.

Nach dem zweiten Eingriff, bei dem Sergey gerade einmal 2 Jahre alt war, kam es zu schweren Komplikationen. Sergey musste wiederbelebt werden, er bekam heftige Fieberschübe und zudem entwickelte sich ein Pneumothorax. Die Ärzte bekamen seinen Zustand dann doch noch in den Griff und Sergey erholte sich wieder.

Bei einer planmäßigen Untersuchung im Jahr 2003 stellte sich heraus, dass die Prothese der Lungenarterie ausgetauscht werden müsste. Die Familie zögerte den Eingriff noch 2 Jahre hinaus und ließ die OP dann schließlich in Moskau durchführen. Allerdings tauschten die Ärzte die Prothese nicht – wie angekündigt – aus, sondern nahmen lediglich eine Ausbesserung vor. Danach kam es zu schlimmen Problemen mit Sergeys Lunge. Jede kleine Erkältung mündete in einer Lungenentzündung. Dieses Problem besteht bis heute, sein Immunsystem ist dadurch extrem geschwächt.

Marina: „Sergey würde so gerne laufen, Rad fahren und mit seinen Freunden Fußball spielen. Aber bei der geringsten Belastung wird er kurzatmig und läuft blau an.“ Aufgrund seiner physischen Schwäche kann Sergey auch nicht normal in die Schule gehen, sondern muss zu Hause lernen.

Eine erneute Operation ist unumgänglich. Die Eltern vertrauen jedoch den russischen Ärzten nicht mehr und möchte daher die OP am Deutschen Herzzentrum Berlin durchführen lassen. Die Ärzte in Berlin machen der Familie Hoffnung, dass nach dieser OP alles gut sein wird. Allerdings entstehen mit dem Eingriff hohe Kosten, die die Familie nicht allein bezahlen kann. ”Ein Herz für Kinder erklärte sich deshalb bereit, sich an den OP-Kosten zu beteiligen, damit Sergey endlich ein Leben ohne Einschränkungen führen kann.

„Ein Herz für Kinder“

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