Kleiner, armer Simon (3) endlich wieder zu Hause

Noch sechs Tage bis Heiligabend. Familie Seyfarth aus Erfurt hat ihr größtes Geschenk bereits bekommen: Der kleine, schwerkranke Simon (3), dessen Schicksal Deutschland bewegte, durfte das Krankenhaus verlassen.

SIMON DARF WEIHNACHTEN ZU HAUSE FEIERN!

Der Junge leidet am seltenen „Waterhouse-Friderichsen-Syndrom“: Bakterien fraßen ihn von innen auf, in den ersten 17 Monaten seines Lebens wurde er 18-mal operiert.

Vor zwei Jahren mussten Ärzte ihm den linken Fuß amputieren. Jetzt war die Krankheit wieder ausgebrochen und Simons rechter Fuß in höchster Gefahr. Drei Stunden lang operierten Spezialisten im Stuttgarter Olga-Hospital den Fuß. „Die Ärzte haben ihm ein Knochenimplantat eingesetzt, alles verdrahtet“, sagt Mama Sandra Seyfarth (30).

Die anstrengenden Tage im Krankenhaus hat der Kleine offensichtlich gut überstanden. „Als Erstes hat er seinen Papa umarmt und eine Riesenportion Spaghetti mit Tomatensauce verdrückt“, berichtet seine Mutter. „Mein Liebling muss jetzt noch sechs Wochen in Gips liegen. Danach entscheidet sich, ob er noch einen Gehgips braucht. In drei Monaten sollen die Drähte aus dem Fuß entfernt werden.“

Heute untersuchen die Ärzte des Erfurter Helios-Klinikums, ob die OP-Wunde gut verheilt ist. Sandra Seyfarth: „Montag sollen die Fäden gezogen werden.“

Einen Weihnachtswunsch hat Simons Familie, die von der BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ unterstützt wird, jetzt noch. Dass Simon ganz gesund wird! Seine Mutter zu BILD: „Hoffentlich haben wir endlich alles überstanden.“

„Ein Herz für Kinder“

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