So half „Ein Herz für Kinder“ in Haiti

Vor sechs Jahren bebte die Erde in Haiti, mehr als 300 000 Menschen starben, 1,5 Millionen Einwohner wurden obdachlos. Eine Katastrophe biblischen Ausmaßes. Haiti glich einem Trümmermeer.

„Ein Herz für Kinder“ und das ZDF riefen im Verbund mit fünf weiteren Organisationen wenige Tage nach dem Beben in der Sondersendung „Wir wollen helfen Ein Herz für Kinder“ zu Spenden auf.

 

So konnten die Katastrophenhelfer von „Demira“ und „Humedica“ bei der Erstversorgung der Erdbebenopfer mit Trinkwasser, Nahrung und Medikamenten unterstützt werden. Um schneller in entlegene Regionen zu gelangen, half der Helikopter „German Help 1“ mit Rettungsflügen und dem Transport von Hilfsmaterialien.

BILD-Reporter Kai Feldhaus mit Schülern der wieder aufgebauten Schule (Foto: Privat)
BILD-Reporter Kai Feldhaus mit Schülern der wieder aufgebauten Schule (Foto: Privat)

Insgesamt hat „Ein Herz für Kinder“ im ersten halben Jahr nach dem Beben 15 Soforthilfeprojekte unterstützt.

► Die Hilfe in Haiti dauert bis heute an. Bislang unterstützte die BILD-Hilfsorganisation den Wiederaufbau von 15 Schulen z. B. In Port-au-Prince, Cap Haïtien, Grand-Goâve, Léogâne und Gonaïves. Außerdem konnte eine Orthopädie-Werkstatt im Elendsviertel Cité Soleil in Port-au-Prince in Betrieb genommen und ein Krankenhaus gebaut werden.

 

„Ein Herz für Kinder“ half in drei Kinderdörfern bei der Wiederaufbauhilfe, bedürftige Familien wurden unterstützt, z. B. durch die Übernahme von Schulgeldern oder durch die Versorgung mit Nahrungsmitteln. Schwer kranke oder verletzte Kinder konnten in ausländischen Kliniken behandelt und gerettet werden.

► Als am frühen Morgen des 4. Oktober Hurrikan Matthew auf die Küste von Haiti traf, wurde das Land vor allem im äußersten Westen stark zerstört. Hunderttausende Menschen wurden obdachos, in den am schlimmsten betroffenen Ortschaften wurden 80-100 Prozent der Dächer abgedeckt, viele Häuser komplett zerstört. Mindestens 178 Schulen in mehreren Departements wurden beschädigt oder zerstört.

Der Helikopter brachte Hilfsmittel zu den Menschen in Regionen, die auf dem Landweg nicht zu erreichen waren (Foto: nph)
Der Helikopter brachte Hilfsmittel zu den Menschen in Regionen, die auf dem Landweg nicht zu erreichen waren (Foto: nph)

Viele Tausende Menschen haben keinen Zugang zu Lebensmitteln und Trinkwasser. Die UN schätzen, dass insgesamt 1,3 Millionen Menschen betroffen sind und 750 000 sofortige Hilfe benötigen. Bauern haben ihre komplette Ernte und große Teile ihres Viehbestandes verloren.

Wieder wurde das ärmste Land der westliche Hemisphäre von einer schweren Naturkatastrophe erschüttert. In dieser großen Not, sagte auch „Ein Herz für Kinder“ Soforthilfe zu.

Die Organisation nph „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ besitzt Fahrzeuge, die es ermöglichen Hilfsgüter in die entlegenen Provinzen zu bringen. Viele Orte im Südwesten konnten auf dem Landweg nicht oder nicht schnell genug erreicht werden. Deshalb setzte nph mit Unterstützung von „Ein Herz für Kinder“ einen Hubschrauber ein, um die schlimmste Not lindern zu können. Er wurde an sechs Tagen für 12 Versorgungsflüge eingesetzt.

Insgesamt wurden bis heute 48 Projekte in Haiti durch die BILD-Hilfsorganisation unterstützt.

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