Sofia geht seit zwei Jahren durch die Hölle

Noch vor zwei Jahren war die Welt der kleinen Sofia (8) heil und in Ordnung. Sie war ein gesundes, fröhliches Mädchen, das gerne in den Kindergarten ging und Gymnastik machte. Im September sollte sie eingeschult werden, war voller Vorfreude auf den nun neu beginnenden Lebensabschnitt. Das alles ganz anders kommen würde, konnte sie nicht ahnen…

Schon vor Beginn der Schule klagte das Mädchen immer wieder über Müdigkeit und Schwäche. Hinzu kamen hohes Fieber und Kopfschmerzen. Svitlana (34) ging mit ihrer Tochter zum Arzt als die Beschwerden nicht besser wurden. Die Ergebnisse der Blutuntersuchung waren schockierend. Die Mutter: „Meine wunderschöne Tochter wurde von einer schrecklichen Krankheit heimgesucht. Ich konnte nicht fassen, dass sie Krebs hat.“

In der Ukraine nahmen die Ärzte den Kampf gegen die Leukämie mittels einer Chemotherapie auf. Svitlana: „Meine Tochter ging durch die Hölle. Sie hat in dieser Zeit unendlich gelitten.“

Nach knapp einem Jahr hoffte die Familie, das Schlimmste überstanden zu haben. Der Krebs war scheinbar vernichtet, Sofia konnte endlich wieder nach Hause zu ihrem Vater Oleksandr, ihrem Bruder und ihrem Hund.

Nach wenigen Wochen, kurz vor Weihnachten 2009 dann der bittere Rückschlag: Es hatten sich neue Krebszellen im Blut von Sofia gebildet, wieder begannen die Qualen der Krebsbehandlung von vorne.

Da die Therapie aber diesmal nicht wie erwartet anschlug, verwiesen die Ärzte in der Ukraine auf Kollegen im Ausland. Sie selbst waren aufgrund mangelnder medizinischer Möglichkeiten nicht mehr in der Lage den Krebs weiter zu behandeln.

Die Familie wandte sich deshalb an das Hadassah University Hospital in Israel, wo inzwischen eine Knochenmarktransplantation mit anschließender Chemotherapie durchgeführt wurde. Im Verlauf der Behandlung kam es infolge der aggressiven Zytostatika-Therapie zu Komplikationen: Sofia leidet an Osteoporose, brach sich einige Knochen.

Sie muss nun drei weitere Monate in Israel behandelt werden – dafür fehlt der Familie das Geld. Alle Gelder, die zuvor für Sofia gesammelt wurden, sind inzwischen aufgebraucht.

„Ein Herz für Kinder“ sagte in dieser verzweifelten Lage Unterstützung zu. Eltern und Ärzte hoffen, dass Sofia nun endlich nach zwei Jahren des Leidens wieder die Chance hat, in ihr altes Leben zurückzukehren in dem sie ein gesundes und glückliches Kind war.

„Ein Herz für Kinder“

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