Sofiyas schlimme Leiden

Kein Arzt in Russland konnten der kleinen Sofiya (1) helfen.

Das Mädchen litt an schwerer Epilepsie, zerebraler Parese sowie an einem Defekt des zentralen Nervensystems. Schon während der Schwangerschaft hatte Lilia (25) große Probleme. Durch eine Anämie lief sie Gefahr, ihr Kind verlieren zu können. Doch die Ärzte schafften es bis zur 32. Schwangerschaftswoche den Zustand Lilias stabil zu halten, dann musste das Baby per Kaiserschnitt auf die Welt geholt werden.

Auch hier kam es wieder zu Komplikationen. Die kleine Sofiya wurde nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt, musste einige Tage künstlich beatmet werden. Vermutlich resultieren aus den Geburtskomplikationen auch Sofiyas Leiden.

Nach einigen Wochen auf der Intensivstation konnte Lilia zusammen mit ihrer Tochter endlich das Krankenhaus verlassen. Zusammen mit ihrem Mann Sergey (40) freute sie sich auf das Leben zu dritt. Doch das Glück währte nur kurz, denn zu Hause wurde das kleine Mädchen immer wieder von heftigen epileptischen Anfällen geschüttelt.

Die Ärzte versuchten mit verschiedenen Medikamenten Sofiya zu helfen, doch keines zeigte Linderung. Da sie keinen Rat mehr wussten, empfahlen sie den Eltern Hilfe am Uniklinikum Erlangen zu suchen. Hier konnte auch Dank der Unterstützung von „Ein Herz für Kinder“ eine genaue Diagnostik durchgeführt und anschließend eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden. Die gute Nachricht für die Familie: Sofiyas Leiden sind gelindert.

„Ein Herz für Kinder“

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