Solarstrom für Kita in São Paulo

Bis zu 9 000 Euro spart die Kita mit der Anlage ein. Geld, was jetzt in andere Kita-Projekte fließen kann

São Paulo ist eine Stadt der Superlative, die Metropolregion hat knapp 21 Millionen Einwohner und gilt damit als eine der größten Städte der Erde. In den Außenbezirken von São Paulo lebt rund ein Drittel der Bevölkerung in Armenvierteln. Genau dort, im Bezirk Grajaú, engagiert sich der Verein Girassol e.V..

Girassol bedeutet „Sonnenblume“ und soll den Kindern und Jugendlichen der Armen eine neue Perspektive geben.

60 Kinder zwischen drei und sechs Jahren aus meist schwierigen sozialen Verhältnissen werden aktuell in der Tageseinrichtung betreut, 100 sollen es in den nächsten Jahren werden. Ein Ort der Entwicklung, der Fürsorge und Freude, wo die Basis für einen guten Start ins Leben geschaffen wird.

Zu dem Verein gehört außerdem ein Ausbildungszentrum, um den jungen Menschen in der Umgebung eine Chance auf eine berufliche Qualifikation zu ermöglichen. Mehr als 600 Jugendliche besuchen jedes Jahr die unterschiedlichen Kurse, in denen die Jugendlichen aus den Favelas in den Bereichen IT, Soft- bis Hardwareadministration, Schneiderei, Elektrik, Schönheitspflege, Verwaltung oder als technische Krankenschwester ausgebildet werden.

 

Die fertige Photovoltaikanlage auf dem Dach der Tageseinrichtung in São Paulo

 

Um sich von der unzuverlässigen Stromversorgung der Großstadt unabhängig zu machen und vor allem um jedes Jahr bis zu 9 000 Euro zu sparen, bat Girassol e.V. um Unterstützung für die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Einrichtung. „Ein Herz für Kinder“ unterstützte das nachhaltige Projekt im Südosten Brasiliens. Die nun eingesparten Gelder können jetzt in die Weiterentwicklung der Kindertagesstätte investiert werden, denn der Bedarf an Plätzen ist hoch.

 

Ein Herz für Kinder

BILD hilft e.V. - "Ein Herz für Kinder"
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