Jede Spende hilft, um Solomiias (4) Leben zu retten

Mit großen, traurigen Augen schaut uns die kleine Solomiia (4) an. Kein Lächeln ist in ihrem Gesichtchen, ihr kahler Kopf ist durch ein Tuch verdeckt. In der Ukraine gaben die Ärzte dem Mädchen keine Chance, zu überleben.

Solomiia leidet an Krebs – einem Neuroblastom im vierten Stadium. Die Chance, die Krankheit doch noch besiegen zu können, liegen bei gerade mal 20 Prozent. Doch für Mutter Lesia (28) gibt es nur ein Ziel: Sie will das Wunder erreichen, diese 20 Prozent nutzen und das Leben ihrer Tochter retten. Am Tel Aviv Medical Center in Israel haben die Ärzte bereits den Kampf aufgenommen. Lesia hat alles verkauft, was sie besitzt, um mit Solomiia nach Israel fahren zu können. Doch zur Fortführung der Behandlung fehlen – trotz der Unterstützung von „Ein Herz für Kinder“ – noch rund 76 000 Euro!

Rückblick: Im Februar 2010 klagte das Kind immer wieder über schlimme Schmerzen im Bein. Die Ärzte in der Ukraine fanden keine rechte Ursache, vermuteten eine Gelenkentzündung und gaben Antibiotika. Doch nichts besserte sich. Im Gegenteil: Solomiias Zustand verschlimmerte sich, hinzu kamen extrem schlechte Blutwerte.

Sie wurde an ein anderes Krankenhaus in der Ukraine überwiesen, wo die Ärzte nach weiteren Untersuchungen einen Tumor im Becken und Rückenmark fanden. Lesia: „Als die Ärzte mir das sagten, war das der schrecklichste Tag in meinem Leben. Ich wusste nicht, wo ich Trost finden sollte. Aber mir blieb keine Zeit für Tränen, denn der Gesundheitszustand meiner Tochter war sehr schlecht, vor allem ihre Schmerzen waren unerträglich.“

In der Ukraine wurde eine Chemotherapie in vier Blöcken eingeleitet. Lesia nutzte die Zeit, um Geld für eine weitere Behandlung zu sammeln, denn die ukrainischen Ärzte machten ihr wenig Hoffnung, dass eine Weiterbehandlung, das Leben von Solomiia retten könnte.

Inzwischen ist Lesia mit ihrer Tochter in Israel. Die Ärzte am Tel Aviv Medical Center haben die Diagnose bestätigt, sehen jedoch weitaus bessere Chancen für eine Heilung. Dafür ist zunächst ein weiterer Block Chemotherapie notwendig. Anschließend soll eine Stammzelltransplantation erfolgen. Mit einer Entfernung des Tumors und einer abschließenden Bestrahlung hoffen die Ärzte, den Krebs besiegen zu können.

Bisher verträgt Solomiia die Behandlung in Israel gut. Die Mutter: „Sie ist geduldig, akzeptiert alle Schwierigkeiten der Behandlung. Sie weint und erträgt alles mit großem Mut.“

Immer wieder fragt Solomiia, wann sie endlich wieder nach Hause kann, um mit ihrem älteren Bruder und ihren Freundinnen aus dem Kindergarten spielen zu können. Lesia nimmt ihr kleines tapferes Mädchen dann in den Arm und verspricht: „Wir werden bald wieder zu Hause sein.“

Doch dafür muss die kleine tapfere Kämpferin erst wieder ganz gesund werden. Um das zu erreichen, ist eine Fortsetzung der Behandlung in Israel dringend erforderlich. Lesia: „Ich flehe Sie an meiner Tochter zu helfen. Ich glaube fest daran, dass sie eine Zukunft hat, dass sie eine große Chance hat, wieder ganz gesund zu werden. Jede Spende hilft, um mein Kind wieder gesund zu machen.“

„Ein Herz für Kinder“

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