Medizinische Geräte für Kinderstation

Das Krankenhaus Aschaffenburg hat eine große Kinderklinik mit einer Neonatologie und Kinder- und Jugendpsychiatrie. Aufgrund der zunehmenden Zahl von Fällen, die eine sozialpädiatrische Versorgung bedürfen, eröffnete das Klinikum am 1. April 2012 ein sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) in vorläufig hergerichteten Räumen der Kinderklinik.

Das SPZ ist eine ambulante Einrichtung für Kinder mit angeborenen oder drohenden körperlichen und geistigen Behinderungen, sowie für Kinder mit chronischen Erkrankungen oder Entwicklungsstörungen.

Da das Klinikum die Räume zur Verfügung stellt, ist ein Anbau nicht nötig. Einige Abteilungen werden intern umziehen und die Therapieräume werden dementsprechend umgebaut. Der Umbau begann im Juli 2011 und wird durch das Klinikum Aschaffenburg, den Förder-verein, durch Spenden und das Land Bayern finanziert.

Das Zentrum hat ein Einzugsgebiet von 500 000 Einwohnern. Jedes Jahr werden rund 1600 Kinder und Jugendliche, sowie behinderte und nicht geschäftsfähige Personen über 18 Jahre behandelt. Schwerpunkte des Zentrums sind Neuropädiatrie (Nervenkrankheiten bei Kindern) und Neonatologie (Neugeborenenmedizin).

Auf finanzielle Mittel des Klinikums kann nur in begrenztem Umfang zurückgegriffen werden, da das Krankenhaus in Bezug auf Investitionen eine klare Trennung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung vorsieht. Die Fördermittel werden in diesem Fall vom Sozialministerium gewährt und umfassen keine medizinischen Geräte, die aber für die Arbeit unverzichtbar sind.

Deshalb erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ bereit, das Kinderzentrum zu unterstützen, sodass unter anderem Geräte wie ein EKG, ein EEG und ein Sonographiegerät angeschafft werden konnten.

„Ein Herz für Kinder“

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