Ärzte kämpfen um ihr LEBEN

Sie alle brauchen ihre Aufmerksamkeit – die beiden kleinen Kinder noch mehr als die zwei großen. Doch die Gedanken von Mutter Sandra (32) aus Lehrte drehen sich in diesen Tagen fast nur um ein Kind: ihre älteste Tochter Stephanie (13).

Die Schülerin liegt in einer Hamburger Spezialklinik im künstlichen Koma – mit schwersten Verbrennungen. Stephie ist das Mädchen, das beim Brand in Bolzum lebensgefährlich verletzt wurde.

Die Schülerin hatte bei einem Freund übernachtet, ein Nachtspeicherofen löste das Feuer aus. Alle Bewohner liefen ins Freie. Doch für Stephie war die Umgebung fremd, voller Angst irrte sie im Feuer umher.

In ihrer Panik rief sie ihre Mutter an. Sandra Stolze zu BILD: „Ich mache mir solche Vorwürfe! Ich war so verschlafen, habe das Klingeln nicht richtig wahrgenommen…“

Stephie wird gerettet, doch ein Drittel ihrer Haut ist verbrannt – Rücken, Oberschenkel, Arme, Hinterkopf. Ein Hubschrauber fliegt Stephanie in den Wilhelmstift nach Hamburg. Dort wurde das Mädchen operiert.

Sandra Stolze versucht, ihre Tochter so oft wie möglich zu besuchen. Aber das Geld ist knapp. Die 5-fache Mutter bekommt Hartz IV, hat weder Auto noch Führerschein: „Ich muss jedesmal Bekannte und Nachbarn bitten, mich nach Hamburg zu bringen.“ Doch das klappt viel zu selten.

Die große BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ erfuhr von Stephanies Schicksal, half der Familie.

„Ein Herz für Kinder“

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