Sie hat Angst vor den Anfällen

Die kleine Sveta (2) aus Russland kam per Kaiserschnitt zur Welt. Ihre Mutter Olga (33) wäre überglücklich gewesen, wenn sie das kleine, zarte Wesen nach der Geburt in die Arme hätte schließen können. Doch Sveta musste fünf lange Tage künstlich beatmet werden und lag auf der Frühchenintensivstation.

Erst danach konnte Olga ihre kleine Tochter richtig auf den Arm nehmen. Leider folgte der nächste Schock für die frischgebackene Mutter sehr schnell. Die Ärzte teilten ihr mit, dass Sveta an einer Spastik leidet und es sehr wahrscheinlich ist, dass sie zu epileptischen Anfällen neigt.

Um die Spastik zu lindern wurden der Kleinen Massagen, Gymnastik und Physiotherapie verschrieben. Als sich jedoch nach sechs Monaten die körperliche Entwicklung von Sveta einstellte, wurde ein EEG gemacht mit einem erschreckendem Ergebnis: West-Syndrom. Dies ist eine äußerst seltene und gefährliche Art der Epilepsie. Sie greift auf den ganzen Körper über, verhindert die normale körperliche Entwicklung und kann tödlich enden.

Schon wenige Wochen später traten auch die ersten Krampfanfälle bei Sveta auf. Inzwischen hat sie bis zu 70 Anfälle pro Tag. Nach jedem einzelnen weint sie bitterlich und hat Angst. Leider konnten die russischen Ärzte dieses Problem bis heute nicht in den Griff bekommen.

Sie versuchten es mit verschiedenen Medikamenten, verschieden hohen Dosen der diversen Medikamente und kamen zu dem Schluss, dass die kleine Sveta ein hoffnungsloser Fall sei. Man könne die Anfälle weder abschwächen noch könnte man sie ganz kurieren. Und dann vermittelten sie Olga das schlimmste, was man einer Mutter sagen kann: sie solle sich vom Kind verabschieden. Ihre kleine Tochter würde nicht mehr lange leben.

Bei der Entlassung aus dem Krankenhaus riet ein Arzt der Familie, sich an ein Krankenhaus im Ausland zu wenden. Dort gäbe es Spezialisten die sich um Sveta besser kümmern könnten. Die Familie bekam tatkräftige Unterstützung von Freunden und Bekannten, so dass sie bald ein Angebot für eine genaue Diagnostik mit anschließender Medikamentenanpassung vom Schön Klinikum Vogtareuth erhielten. Einen beachtlichen Teil der Behandlungskosten konnte die Familie mit ihren Freunden schon zusammen bekommen. Aber in kleiner Teil fehlte noch, damit Sveta endlich behandelt werden kann.

„Ein Herz für Kinder“ war sofort dazu bereit, den Rest der Kosten zu übernehmen, damit Sveta, wenn sie gesund wird, keine Angst mehr vor diesen schrecklichen Anfällen haben muss!

„Ein Herz für Kinder“

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